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Aggression im Strassenverkehr - was tun?

(Bildquelle: infoticker)

Von penetrantem Hupen über verbale Drohungen bis hin zum gefährlichen Drängeln: Aggressives Verhalten im Strassenverkehr wird als Problem wahrgenommen. Die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung schätzt, dass 5 bis 10 Prozent aller Unfälle darauf zurückzuführen sind. In einer Kurzanalyse hat sie...

Von penetrantem Hupen über verbale Drohungen bis hin zum gefährlichen Drängeln: Aggressives Verhalten im Strassenverkehr wird als Problem wahrgenommen. Die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung schätzt, dass 5 bis 10 Prozent aller Unfälle darauf zurückzuführen sind. In einer Kurzanalyse hat sie deshalb den aktuellen Wissensstand über Ausmass und Konsequenzen von Aggressionen im Strassenverkehr aufbereitet sowie mögliche Präventionsmassnahmen aufgelistet.

Was ist überhaupt unter aggressiven Verhaltensweisen im Strassenverkehr zu verstehen? Typischerweise zählen dazu – neben dem Aussprechen von Drohungen, wütender Gestik und Hupen – auch sicherheitsabträgliche Aspekte des Fahrstils, insbesondere das absichtliche dichte Auffahren und rücksichtslose Überholen. Auch wenn viele Autofahrer der Meinung sind, aggressives Verhalten im Strassenverkehr hätte in den letzten Jahren zugenommen, ist dies aufgrund der dürftigen Datenlage und unterschiedlicher Definitionen schwierig festzustellen.

Sechs aufschlussreiche Erkenntnisse aus dem bfu-Faktenblatt:


Was kann getan werden? Auf Ebene des Verkehrssystems sind neben Massnahmen zur Homogenisierung der Fahrgeschwindigkeiten und Abstandskontrollen auch selbsterklärende Strassen sinnvoll. Aber auch die einzelnen Autofahrer können einiges beitragen: Wer ab und zu die Wirkung seines eigenen Verhaltens hinterfragt und sich bemüht, rücksichtsvoll zu fahren und die Fehler anderer tolerant zu kompensieren, trägt dazu bei, Konflikte zu vermeiden und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.