Infoticker

Autosalon Genf - Mobilität und Alternativantriebe im Vordergrund

(Bildquelle: infoticker)

Es verbleiben sieben Tage, um die rund 900 Fahrzeuge, respektive über 130 Premieren und Konzept Cars, die am internationalen Automobil-Salon ausgestellt sind, zu entdecken. Anfangs Woche reisten 11'300 Medienvertreter zu den zwei Pressetagen an. Dann eröffnete Bundesrätin Doris Leuthard offiziell...

Es verbleiben sieben Tage, um die rund 900 Fahrzeuge, respektive über 130 Premieren und Konzept Cars, die am internationalen Automobil-Salon ausgestellt sind, zu entdecken. Anfangs Woche reisten 11'300 Medienvertreter zu den zwei Pressetagen an.

Dann eröffnete Bundesrätin Doris Leuthard offiziell den Salon im Zeichen des Alternativantriebes; sie fuhr mit ihrem neuen Tesla vor und wurde von François Longchamp, Genfer Staatspräsident, und Maurice Turrettini, Salonpräsident, empfangen. Seither sind 282'000 Eintritte in dieser einmaligen Vitrine der weltweiten Automobilproduktion registriet worden.

220 Aussteller aus 30 Ländern

Seit der offiziellen Eröffnung des Internationalen Automobil-Salons Genf, am Donnerstag, 5. März, strömen die Besucher in die Palexpo-Hallen, um die von 220 Ausstellern aus 30 Ländern ausgestellten Fahrzeuge, Equipments und Zubehör zu entdecken. Mit über 130 Welt- und Europa-Premieren sowie Konzept Cars zieht der Automobil-Salon Genf die grösste Anzahl internationaler Marken an. Auch solche, die in der Schweiz und Europa nicht zu haben sind, erklärte der Präsident Turrettini in seiner Eröffnungsrede.

"Der Automobil-Salon Genf ist der unumgängliche Treffpunkt aller Auto-Fans", bestätigte denn auch die Bundesrätin Doris Leuthard und zeigte sich bei ihrem Besuch auf den Ständen vor allem an Alternativantrieben sehr interessiert, bevor sie sich in einer Liveschaltung nach Abu Dhabi mit Bertrand Piccard und André Borschberg unterhielt und den beiden Piloten die Schweizer Unterstützung zu ihrem Vorhaben einer Weltumfliegung in einem Solarflugzeug zusicherte.

"Nicht das Auto ist das Problem, sondern unser Individualismus"

François Longchamp, der Genfer Staatspräsident meinte seinerseits, dass bereits eine Reduktion von 7 Prozent des Verkehrsaufkommens im Kanton Genf reichen würde, um den Verkehrsstockungen entgegenzuwirken. Das Problem seien nicht die Fahrzeuge, sondern deren Besetzung von lediglich 1,1 Passagieren pro Auto. Longchamp unterstrich dabei die Anstrengungen der Hersteller zum Fahrzeug-Sharing. Sein Fazit: "nicht das Auto ist das Problem, sondern unser Individualismus."

Seit vier Tagen gehören die Ausstellungshallen nun dem breiten Publikum. Es entdeckt mit Enthusiasmus die rund hundert Fahrzeuge, die weniger als 95 g CO2 pro Kilometer ausstossen, den VW Passat, der zum "Car of the Year 2015" gekrönt wurde sowie die einzigartige Sonderausstellung von TAG Heuer zum Rennsport.

Noch bis 15. März offen

Ab 16.00 Uhr wird eine Preisreduktion von 50 Prozent auf allen vor Ort gekauften Eintrittstickets gewährt, für einen Eintritt gleichentags (nicht kumulierbar mit anderen Angeboten). Der Salon ist noch bis 15. März 2015, 19.00 Uhr geöffnet.