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Das Sauber-Team begibt sich nach Kanada

(Bildquelle: infoticker)

7. Lauf zur FIA Formel-1-Weltmeisterschaft, 5. bis 7. Juni 2015.

Nach den beiden Europarennen in Barcelona und Monaco begibt sich das Sauber F1 Team erneut auf eine längere Reise zum Grossen Preis von Kanada, der vom 5. bis 7. Juni auf dem Circuit Gilles-Villeneuve auf der Notre-Dame-Insel in Montreal stattfinden wird.

Marcus Ericsson: (Startnummer 9)
"Ich freue mich auf den Grossen Preis von Kanada. Die Strecke in Montreal mag ich gerne; eine Kombination aus öffentlichen Strassen und Rennstrecke, ein traditionelles Rennen mit viel Geschichte. Es ist eine der Strecken, die unserem Auto besser liegen sollte. Aufgrund unserer hohen Endgeschwindigkeit könnten die vielen langen Geraden ein Vorteil für uns sein. Neben der Motorleistung sind eine hohe Bremsstabilität sowie schnelle Richtungswechsel entscheidende Faktoren. Auf den vielen langen Geraden, ist das Überholen gut möglich. Ich denke, dass unsere Performance in Montreal besser sein sollte, auch wegen der Streckencharakeristik."

Felipe Nasr: (Startnummer 12)
"Ich kenne die Strecke in Montreal nicht, somit werde zum ersten Mal dort fahren. Es ist ein durchaus anspruchsvoller Kurs auch wegen einigen schwierigen Schikanen. Dennoch glaube ich, dass es mit viel Freude bereiten wird dort zu fahren. Um mich optimal auf das Rennwochenende vorzubereiten, werde ich mir vorab Onboard-Videoaufnahmen anschauen. Ich bin zuversichtlich, dass die vielen langen Geraden einen Vorteil für uns sein könnten aufgrund der konkurrenzfähigen Höchstgeschwindigkeit unseres Autos. Die Strecke erfordert weiterhin eine hohe Bremsstabilität sowie ein gutes Herausbeschleunigen aus den Kurven."

Giampaolo Dall'Ara, Leitender Ingenieur an der Rennstrecke:
"Obwohl wir in Monaco zwei Punkte geschafft haben, sind die letzten beiden Rennen für das Sauber F1 Team recht schwierig gewesen. Beim Grossen Preis von Kanada hoffen wir auf ein weniger schwieriges Wochenende. Denn die Charakteristik der Montreal-Strecke unterscheidet sich wesentlich gegenüber den Kursen zuvor. Dieser Circuit sollte dem Sauber C34-Ferrari besser liegen. Gefragt sind dort Höchstgeschwindigkeiten auf den Geraden, Bremsen die hohen Ansprüchen genügen und ein optimales Fahrverhalten in langsamen Kurven. Je nach Wetter ist auch die aerodynamische Konfiguration des Autos massgebend. Bei den Reifen haben wir erneut die weichen und superweichen Mischungen. Entscheidend ist, dass wir unsere Fahrer in der Startaufstellung weiter nach vorne bringen, nur so können wir weitere Punkte holen."