Deutschschweizer Stellenangebot bricht ein - Romandie unverändert
23.06.2015 | 10:31
Zwischen Mai und Juni 2015 nahmen Stellenangebote schweizweit um -2,4 Prozent ab. Der Unterschied zwischen Deutsch- und Westschweiz wird kleiner: zum einen stabilisierte sich die Anzahl der ausgeschriebenen Stellen in der Romandie (unverändert im vergangenen Monat, -4% im Jahresvergleich 2014/15),...
Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnet die Pharma ein Plus von +5% während die Zahl der Stellengebote im Juni stabil blieb.
Das Stellenangebot im Gesundheitswesen nahm im Jahresvergleich (Juni 2014/ Juni 2015) erneut um +14 Prozent zu, wovon +1 Prozent auf den Juni 2015 entfällt. Ärzte sind speziell gefragt: +71 Prozent im Jahresvergleich und +5 Prozent gegenüber dem Vormonat.
Die wichtigsten regionalen Trends:
- Im industriellen Norden der Schweiz nahm die Anzahl der offenen Stellen um -6 Prozent ab.
- Das Stellenangebot im Kanton Luzern stieg um +7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat bzw. +1 Prozent im Juni 2015 aufgrund der Organisationen im Gesundheitswesen und der Pharma- und Biotech-Industrie.
- Seit Januar 2015 ist auch in Bern die Anzahl der offenen Stellen gesunken (-6%).
Nicolai Mikkelsen, Direktor bei Michael Page, kommentiert: "In der Westschweiz ist die Anzahl der Stellenangebote in den letzten 4 Wochen stabil geblieben bzw. je nach Segment sogar leicht gestiegen - sowohl in KMUs als auch in multi-nationalen Grossunternehmen, welche ihre Rekrutierungsaktivitäten erstmals seit dem SNB Entscheid wieder aufnehmen. In der Deutschschweiz macht sich ein schwacher Rückgang der offenen Stellen bemerkbar, insbesondere im industriellen Norden. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die in dieser Region vertretenen Branchen die Auswirkungen der Frankenstärke und der Präsenz von Grenzarbeitnehmern besonders zu spüren bekommen. Allerdings sehen wir auch, dass gewisse Branchen in allen Regionen der Schweiz ein ununterbrochenes Wachstum aufweisen (z.B. Technical Sales, Gesundheitswesen und Life Sciences, SAP-bezogene IT)."
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