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Erste Kinderschutzzone in Kathmandu eröffnet

(Bildquelle: infoticker)

Trotz schwieriger Umstände gibt es auch positive Meldungen aus dem Krisengebiet in Nepal. In Kathmandu öffnete gestern die erste Kinderschutzzone für Kinder und Jugendliche ihre Türen.

Die chronische Überlastung am Flughafen Kathmandu führt im Erdbebengebiet in Nepal zu Engpässen in der Versorgung mit Hilfsgütern. Ungeachtet der schwierigen Situation gibt es bei der Soforthilfe für die Betroffenen aber auch Erfolge zu verzeichnen.

Das Kinderhilfswerk World Vision eröffnete gestern in Kathmandu die erste professionell betreute Kinderschutzzone.

Zwei weitere Kinderschutzzonen ab heute in Lalitpur

Kinderschutzzonen sind in Krisensituationen sichere Zufluchtsstätten für Kinder und Jugendliche. Die oft traumatisierten Kinder erhalten dort psychologische Betreuung sowie die Möglichkeit, in einer sicheren Umgebung zu lernen und zu spielen. Eine mit UNICEF durchgeführte Langzeitstudie belegte, dass Kinder in Kinderschutzzonen weniger unter Stressbelastung hinsichtlich problematischer Bezüge - wie z. B. der Trennung von Freunden oder Familie leiden.

Heute, am 1. Mai 2015, werden in Lalitpur zwei weitere Kinderschutzzonen von World Vision eröffnet. Auch in anderen Regionen des Erdbebengebiets sind Kinderschutzzonen geplant.

Renovierte Schule hielt Erdbeben stand

In Bishanku Narayan bei Lalitpur steht die Shri Krishna Primary School. Die von World Vision renovierte und erdbebensicher gemachte Gebäudehülle hat dem schweren Erdbeben problemlos standgehalten, obwohl Lalitpur zu den stark betroffenen Gebieten gehörte.

Auch in Bungamati blieb ein erdbebensicheres Wohngebäude inmitten von Trümmern unbeschadet stehen. Renovationen und Umbauten wie diese finanziert World Vision zu einem grossen Teil mit Spenden aus Kinder-, Dorf- und Themenpatenschaften.