Fehlerfreie Performance der Sauber-Piloten beim GP von Ungarn
26.07.2015 | 18:19
Wetter: sonnig/bewölkt und trocken, 22-25°C Luft, 41-49°C Asphalt
Ein spannendes Rennen beim Grossen Preis von Ungarn in dem sich das Sauber F1 Team die Plätze zehn (Ericsson) und elf (Nasr) sicherte. Im Hinblick auf die Startpositionen 17 (Ericsson) und 18 (Nasr) haben sowohl beide Piloten als auch das gesamte Team eine fehlerfreie Performance gezeigt sowie jede Gelegenheit genutzt. Letztlich schaffte Marcus Ericsson den Sprung in die Top-Ten und erzielte damit einen WM-Punkt für das Sauber F1 Team.
Marcus Ericsson (Startnummer 9):
Sauber C34-Ferrari (Chassis 04/Ferrari)
Gestartet auf weichen Reifen, nach 16 Runden auf weiche Reifen gewechselt, nach 33 Runden auf Medium-Reifen und nach 41 Runden auf weiche Reifen gewechselt
“Auf einer Strecke, die unserem Auto nicht so gut liegt, schliesslich doch noch einen Punkt zu schaffen, ist eine schöne Sache. Den Start habe ich nicht ideal erwischt und verlor eine Position. Danach kam ich immer besser in Fahrt. Von der Strategie her traf das Team die richtigen Entscheidungen zum optimalen Zeitpunkt. Insgesamt denke ich, haben wir eine gute Leistung abgeliefert. Es freut mich, dass ich für das Team vor der Sommerpause noch einen Punkt holen konnte."
Felipe Nasr (Startnummer 12):
Sauber C34-Ferrari (Chassis 03/Ferrari)
Gestartet auf weichen Reifen, nach 14 Runden auf weiche Reifen gewechselt, nach 32 Runden auf Medium-Reifen und nach 42 Runden auf weiche Reifen gewechselt
"Noch Elfter zu werden ist mehr, als wir nach den Startplätzen erwarten durften. Wir hatten eine gute Strategie im Rennen. Dennoch kam ich nicht weiter nach vorne, auch weil ich im Verkehr steckenblieb und dadurch Zeit verlor. Marcus zeigte eine gute Leistung, ihm gelang ein Punkt und ich war nahe dran. Nichtsdestotrotz haben wir heute das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht. Nun blicken wir zuversichtlich dem Grossen Preis von Belgien entgegen."
Monisha Kaltenborn, Teamchefin:
"Ein ereignisreiches Rennen, bei dem es wichtig war fokussiert zu bleiben und die Ruhe zu bewahren. Das haben beide Fahrer getan und aus hinteren Startplätzen für das Team noch einen WM-Punkt geholt. Wir sind nun froh, dass der Kurs, der mithin die grösste Herausforderung darstellte, hinter uns liegt. Nach der Sommerpause kommen Strecken, die unserem Auto mehr liegen. Zudem können wir mit Updates auf der Motoren- wie Chassis-Seite in diese Rennen gehen. Die Daten dieser Modifikationen stimmen uns positiv und werden uns das Potenzial geben, um in der Konstrukteurs-WM noch Plätze gutmachen zu können.“