Frauen-Nati nur Dritte am Mountain-Cup in Schaffhausen
09.02.2015 | 08:28
Das Schweizer Frauen-Nationalteam schliesst das Heimturnier um den Mountain-Cup in Schaffhausen nur auf dem dritten Rang ab. Resultatmässig sei die WM-Hauptprobe missglückt, sagt Nationaltrainer Gian-Marco Crameri. Dennoch überwiegen für ihn die positiven Aspekte. Zwei knappe Niederlagen gegen...
Das Schweizer Frauen-Nationalteam schliesst das Heimturnier um den Mountain-Cup in Schaffhausen nur auf dem dritten Rang ab. Resultatmässig sei die WM-Hauptprobe missglückt, sagt Nationaltrainer Gian-Marco Crameri. Dennoch überwiegen für ihn die positiven Aspekte.
Zwei knappe Niederlagen gegen Norwegen (1:2) und Turniersieger Tschechien (3:4) sowie ein 7:5-Sieg gegen Österreich: Der Mountain-Cup in Schaffhausen bringt der Schweizer Frauen-Nati auch im zweiten Heimturnier in dieser Saison nur den unbefriedigenden dritten Turnierplatz. In Schaffhausen fehlten nicht weniger als neun Olympia-Medaillengewinnerinnen: die nicht (mehr) zur Verfügung stehenden Kathrin Nabholz, Nicol Bullo, Angela Frautschi und Jessica Lutz, die in Übersee spielenden Phoebe Staenz, Lara Stalder und Nina Waidacher sowie die verletzten und rekonvaleszenten Sara Benz und Stefanie Marty.
Crameri: "Pröbeleien vorbei"
Nationaltrainer Gian-Marco Crameri sagt denn auch: "Wir haben den Mountain-Cup aus verschiedenen Gründen nicht mit dem möglichen WM-Team bestreiten können, das war bereits in der Saisonplanung bekannt. Deshalb haben wir die Chance genutzt, um Spielerinnen aus dem erweiterten Kader erneut eine Einsatzmöglichkeit gegeben. Damit sind wir unserem bisherigen Weg treu geblieben."
Für den Mountain-Cup hatte Crameri anstelle der fehlenden und verletzten Spielerinnen nicht weniger als sechs Spielerinnen aus der U18-Nati eingebaut, die anfangs Januar den Ligaerhalt an der Top Division-WM in Buffalo geschafft hatte. Jetzt allerdings - kurz vor Beginn der Playoffs in der Swiss Women's Hockey League – sind "die Pröbeleien vorbei, jetzt geht es darum, aus dem breiten Kader die richtige Mischung zusammenzustellen."
Das Team wird sich vom 13. bis 15. März zu einem letzten (Selektions-)Camp in der Schweiz treffen. Nach diesem Camp wird auch das WM-Kader bekannt sein. Am 21. März fliegt die Mannschaft nach Malmö zur WM-Vorbereitung mit zwei Spielen gegen Japan und Russland, am 28. März steht das erste WM-Spiel gegen Deutschland auf dem Programm.
Norwegen - Schweiz 2:1 (0:0, 1:0, 1:1)
IWC Arena, Schaffhausen - 350 Zuschauer – SR. Bandlowski (De), Fialova (Tsch), Anex/Tscherrig (Sui).
Tore: 33. Haughansen (Morset, Farstad) 1:0. 57. Thalmann (Eggimann, Julia Marty, Ausschluss Henriksen) 1:1. 59. Haughansen (Morset, Henriksen, Ausschluss Alina Müller) 2:1.
Strafen: 7 x 2 Minuten gegen die Schweiz, 7 x 2 Minuten gegen Norwegen.
Schweiz: Alder; Sigrist, Forster; Laura Benz, Staiger; Altmann, Zollinger; Julia Marty, Thalmann; Eggimann, Raselli, Stiefel; Alina Müller, Lussier, Rüegg; Janine Müller, Monika Waidacher, Schranz; Allemann, Quennec, Ryser.
Bemerkungen: Schweiz ohne Schelling (Ersatz), Brändli, Abgottspon (überzählig), Isabel Waidacher (verletzt). Best Player Schweiz: Anja Stiefel
Schweiz - Tschechien 3:4 (2:3, 0:1, 1:0)
IWC Arena, Schaffhausen - 350 Zuschauer - SR Bandlowski (De), Eskola (Fo), Anex/Piccoli (Sui).
Tore: 4. Alina Müller 1:0 (Ausschluss Popova). 6. Alina Müller (Schranz) 2:0. 7. Ledlova (Pribylova, Cerna) 2:1. 16. Pribylova 2:2. 18. Vanisova (Pribylova, Ledlova) 2:3. 24. Popova (Zikova, Bankstrafe Schweiz) 2:4. 50. Julia Marty (Stiefel, Ausschlüsse Mahartova, Skodova) 3:4.
Strafen: 9 x 2 Minuten gegen die Schweiz, 7 x 2 Minuten gegen Tschechien.
Schweiz: Schelling; Sigrist, Forster; Laura Benz, Staiger; Altmann, Zollinger; Julia Marty, Thalmann; Eggimann, Raselli, Stiefel; Alina Müller, Lussier, Rüegg; Janine Müller, Monika Waidacher, Schranz; Allemann, Quennec, Ryser.
Bemerkungen: Schweiz ohne Brändli (Ersatz), Alder, Abgottspon (überzählig), Isabel Waidacher (verletzt). Best Player Schweiz: Monika Waidacher.
Schweiz - Österreich 7:5 ( 3:1, 1:1, 3:3)
IWC Arena, Schaffhausen - 200 Zuschauer - SR Eskola (Fi), Fialova (Tsch), Anex/Tscherrig (Sui).
Tore: 5. Lopez 0:1. 8. Julia Marty (Ryser) 1:1. 13. Alina Müller (Forster, Stiefel, Ausschluss Kantor) 2:1. 18. Rüegg (Lussier, Thalmann) 3:1. 27. Denise Altmann (Meixner) 3:2. 32. Stiefel (Abgottspon, Forster, Ausschluss Kainberger) 4:2. 46. Denise Altmann (Meixner, Beiter) 4:3. 51. Denise Altmann (Beiter) 4:4. 52. Rüegg (Staiger) 5:4. 55. Beiter (Denise Altmann, Ausschluss Kantor !) 5:5. 56. Schranz (Ausschluss Kantor) 6:5. 6. Julia Marty (Schranz, Rüegg, Schweiz ohne Torhüter) 7:5.
Strafen: 6 x 2 Minuten Schweiz; 4 x 2 Minuten Österreich
Schweiz: Brändli; Forster, Abgottspon; Laura Benz, Staiger; Altmann, Zollinger; Julia Marty, Thalmann; Stiefel, Raselli, Alina Müller; Rüegg, Schranz, Eggimann>; Monika Waidacher, Lussier, Janine Müller; Allemann, Quennec, Ryser.
Bemerkungen: Schweiz ohne Alder (Ersatz), Schelling und Sigrist (überzählig), Best Player Schweiz: Sarah Forster.
Schlussrangliste:
1. Tschechien 3/9. 3. Österreich 3/3. 3. Schweiz 3/3. 4. Norwegen 3/3.