GP Spanien: Beide Sauber-Piloten verpassen Q3
09.05.2015 | 17:26
Wetter: sonnig und trocken, 22-26°C Luft, 19-48°C Asphalt.
Das Qualifying zum Grossen Preis von Spanien brachte dem Sauber F1 Team nicht die erhofften Ergebnisse. Felipe Nasr schaffte es zwar in Q2, musste sich aber mit der 15. Position zufrieden geben, nachdem er Schwierigkeiten mit den Hinterreifen hatte als diese überhitzten. Sein Teamkollege Marcus Ericsson startet das Rennen von Platz 16.
Marcus Ericsson: (Startnummer 9)
Qualifikation: 16. in Q1 (1:28,112 min / Medium-Reifen)
"Ein enttäuschendes Resultat für uns. Wir hatten natürlich gehofft, in der Startaufstellung weiter vorne zu stehen. Mein erster Run in Q1 war in Ordnung. Bei meinem zweiten Versuch konnte ich zwar meine Rundenzeit verbessern, es hat allerdings nicht für Q2 gereicht. Wir müssen nun die Daten analysieren, um die Gründe dafür zu verstehen. Morgen müssen wir das Beste daraus machen."
Felipe Nasr: (Startnummer 12)
Qualifikation: 15. in Q2 (1:28,005 min / Medium-Reifen)
"Ich hatte ein recht gutes Gefühl vor dem Qualifying, nachdem wir im Anschluss an das dritte freie Training ein paar Änderungen vorgenommen haben. Während meines letzten Runs in Q2 habe ich jedoch zu viel riskiert, was dazu führte, dass ich mit Übersteuern zu kämpfen hatte. Die Hinterreifen überhitzten, als ich das Auto am Limit bewegte. Es wird womöglich kein einfaches Rennen für uns. Dennoch werden wir alles dafür tun, um Punkte zu kämpfen."
Monisha Kaltenborn, Teamchefin:
"Ein enttäuschendes Ergebnis, obschon uns klar war, dass es schwierig werden würde. Wir hätten uns dennoch gewünscht, ein paar Plätze weiter vorne zu stehen. Nichtsdestotrotz werden wir uns jetzt aufs morgige Rennen fokussieren und schauen, dass wir das Beste daraus herausholen können."
Giampaolo Dall’Ara, Leitender Ingenieur an der Rennstrecke:
"Natürlich können wir mit dem Resultat nicht zufrieden sein. An den Autos konnten wir keine grösseren Schwierigkeiten feststellen. Alles in allem verlief der Samstag für uns dennoch annehmbar, weil wir mehr Daten zu den Reifen sammeln konnten. Die Fahrer waren mit der Balance des Autos zufrieden. Darauf können wir aufbauen und im Rennen das Beste daraus machen."