Hitzewelle in der Schweiz – Darauf sollten Sie achten
17.06.2026 | 10:10
Mit steigenden Temperaturen erinnert der Kanton Uri an wichtige Verhaltensregeln für heisse Tage. Besonders ältere Menschen, chronisch Kranke, Schwangere und Kleinkinder sollten sich vor den gesundheitlichen Folgen von Hitze schützen.
Mit dem Beginn der Sommermonate steigt die Wahrscheinlichkeit für längere Hitzeperioden. Bereits wenige Tage mit hohen Temperaturen können zu Kreislaufproblemen, Erschöpfung oder einer Verschlechterung bestehender Erkrankungen führen. Mit einfachen Massnahmen lässt sich das gesundheitliche Risiko jedoch deutlich reduzieren.
Empfehlungen für heisse Tage
Die folgenden «drei goldenen Regeln für Hitzetage» helfen, gesundheitliche Beschwerden während heisser Tage zu vermeiden:
1. Körperliche Anstrengungen vermeiden
Während der heissesten Tageszeit sollten körperliche Anstrengungen möglichst vermieden und Schattenplätze aufgesucht werden. Anstrengende Tätigkeiten sowie sportliche Aktivitäten sind nach Möglichkeit in die kühleren Morgen- oder Abendstunden zu verlegen. Nach starkem Schwitzen kann der Salzverlust durch salzhaltige Lebensmittel ausgeglichen werden. Im Freien empfiehlt sich ein Schutz der Haut durch geeignete Kleidung sowie das regelmässige Auftragen von Sonnencreme.
2. Hitze fernhalten und den Körper kühlen
Wohnräume sollten möglichst kühl gehalten werden. Fenster und Storen bleiben während der warmen Tagesstunden geschlossen. Gelüftet wird vorzugsweise nachts und am frühen Morgen. Zur Abkühlung des Körpers eignen sich kühle Duschen, kalte Tücher auf Stirn und Nacken sowie kalte Fuss- und Handbäder. Zudem empfiehlt sich das Tragen luftiger Kleidung aus natürlichen Materialien.
3. Ausreichend trinken und leicht essen
Bei Hitze benötigt der Körper mehr Flüssigkeit. Deshalb sollte regelmässig getrunken werden, auch ohne Durstgefühl. Empfohlen sind mindestens 1,5 Liter pro Tag. Geeignet sind Wasser und ungesüsste Getränke, während gesüsste und alkoholhaltige Getränke möglichst vermieden werden sollten. Empfehlenswert sind zudem wasserreiche Lebensmittel wie Obst und Gemüse. Fettreiche und schwer verdauliche Speisen belasten den Körper zusätzlich und sollten daher nur in Massen konsumiert werden. Bei Fragen zur Ernährung sowie zur Dosierung von Medikamenten empfiehlt sich eine Rücksprache mit einer Fachperson.
Aufeinander achten
Während Hitzeperioden ist gegenseitige Unterstützung besonders wichtig. Angehörige, Nachbarn und Bekannte können dazu beitragen, gefährdete Personen zu schützen. Ein Anruf, ein Besuch oder das Angebot einer kleinen Unterstützung im Alltag können helfen, gesundheitliche Probleme frühzeitig zu erkennen.
Unterschiede innerhalb des Kantons berücksichtigen
Die Auswirkungen von Hitze sind innerhalb des Kantons Uri unterschiedlich. Während im Talboden teilweise sehr hohe Temperaturen auftreten können, bieten höher gelegene Gebiete oft andere Bedingungen. Wer die Möglichkeit hat, sollte die Morgenstunden nutzen und sich an kühleren Orten aufhalten.
Quelle der Nachricht: Kanton Uri