Infoticker

Jobangebot in Zürich gewachsen - Markanter Rückgang in Genf

(Bildquelle: infoticker)

Das Schweizer Stellenangebot sank leicht zwischen April und Mai 2015 (-1,8%).

Die Kluft der Stellenausschreibungen in der Deutsch- und Westschweiz akzentuiert sich weiterhin: in der Romandie nahmen diese um -5 Prozent im Jahresvergleich (Mai 2014 - Mai 2015) ab, während in der Deutschschweiz ein Anstieg von +1 Prozent auszumachen war.


Zwischen April und Mai 2015 weisen folgende Branchen die höchsten Stellenwachstumsraten aus:


Nicolai Mikkelsen, Direktor bei Michael Page, kommentiert: "Bei der Standortauswahl entscheiden sich Internationale Unternehmen zunehmend für Zürich, statt Genf. Dies trägt zur wachsenden Kluft der offenen Stellen zwischen diesen beiden Kantonen bei. KMUs, die aufgrund des SNB Entscheids (Januar 2015) im Bereich Personalpolitik vorsichtiger geworden waren, reagieren nun auf diesen Trend, indem sie noch weniger Stellen ausschreiben. Im Vergleich zu Zürich ist Genf durch Umstrukturierungen von Banken und Konsolidierungen überproportional belastet. Erfreulich ist, dass sich Arbeitgeber beim Rekrutieren vor allem auf jene Bereiche fokussieren, welche mit grösster Wahrscheinlichkeit das Unternehmenswachstum fördern (wie z.B. Vertriebsfunktionen) und welche ermöglichen, ihre Assets bestmöglich zu nutzen (daher der Bedarf an Buchhaltern und Steuerberatern)."