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Keine Sauber-Punkte in Bahrain

(Bildquelle: infoticker)

Wetter: trocken, 26-24°C Luft, 31-29°C Asphalt.

Der Grosse Preis von Bahrain, das erste Nachtrennen der Saison, endete für das Sauber F1 Team mit einer Enttäuschung. Trotz guter Rundenzeiten kamen die Fahrer über die Plätze 12 (Felipe Nasr) und 14 (Marcus Ericsson) nicht hinaus. Beide Piloten wurden durch technische Probleme gebremst.

Marcus Ericsson verlor bei seinem zweiten Boxenstopp viel Zeit weil beim Wechseln des linken Vorderrades ein mechanisches Problem auftrat. Felipe Nasr seinerseits beklagte einen vorübergehenden Leistungsverlust. So konnten die an sich guten Rundenzeiten nicht in Punkte umgewandelt werden.

Marcus Ericsson: (Startnummer 9)
Gestartet auf weichen Reifen, nach 11 und 25 Runden auf weiche Reifen gewechselt, nach 37 Runden auf Medium-Reifen gewechselt.

"Ich hatte einen sehr guten Start in das Rennen. Während der ersten Runde konnte ich vier Plätze gutmachen und lag auf der neunten Position. Die Rundenzeiten der ersten beiden Stints waren durchaus gut, und wir waren in der Lage, mit unseren direkten Konkurrenten mitzuhalten. Es lief alles nach Plan. Dann hatte die Crew während des zweiten Boxenstopps Schwierigkeiten, das linke Vorderrad zu montieren. Ursache dafür war ein mechanisches Problem. Das ist natürlich sehr enttäuschend, aber manchmal passieren solche Dinge im Motorsport. Wir gewinnen und verlieren gemeinsam. Danach war unser Rennen natürlich sehr beeinträchtigt. Nichtsdestotrotz habe ich weiterhin versucht, mein Bestes zu geben und konnte bis zum Ende des Rennens gute Rundenzeiten fahren. Alles in allem zeigten wir eine vielversprechende Performance, und das ist ausschlaggebend für das nächste Rennen in Barcelona."

Felipe Nasr: (Startnummer 12)
Gestartet auf weichen Reifen, nach 10 und 24 Runden auf weiche Reifen gewechselt, nach 41 Runden auf Medium-Reifen gewechselt.

"Mein Start war nicht wie erhofft, denn bereits in Kurve eins ging mir der Platz aus, woraufhin ich einige Positionen verlor. Im Anschluss blieb ich im Verkehr stecken, was meine Rundenzeiten während des gesamten ersten Stints beeinträchtigt hat. Zusätzlich musste ich für ein paar Runden einen Leistungsverlust hinnehmen, was dazu führte, dass ich den Anschluss nach vorne verlor. Allerdings war es vielversprechend, dass ich auf den Medium-Reifen starke Rundenzeiten fahren konnte. Ich denke, dass wir ohne Probleme hätten in die Punkte fahren können."

Monisha Kaltenborn, Teamchefin:
"Keine Frage, wir haben heute eine sehr realistische Chance auf Punkte vergeben, zumal unsere Rundenzeiten gut waren. Bei Marcus gab es ein mechanisches Problem bei seinem zweiten Boxenstopp, das sein Rennen stark beeinträchtigt hat. Das tut uns Leid. Felipe verlor wegen eines vorübergehenden Leistungsverlusts ebenfalls Zeit. Zwar konnte dieser dann behoben werden, doch war er bereits zu weit zurückgefallen, als dass er noch in den Kampf um Punkte hätte engreifen können. Beide Piloten haben toll gekämpft, aber wir haben uns heute letztlich nicht belohnt."

Giampaolo Dall'Ara, Leitender Ingenieur an der Rennstrecke:
"Das ist natürlich ein enttäuschendes Resultat. An Marcus‘ Fahrzeug gab es beim Wechseln des linken Vorderrades ein mechanisches Problem, das ihn 24 Sekunden kostete. Danach war er nicht mehr in der Lage, diesen Rückstand wettzumachen und die Punkte einzufahren, die er eigentlich verdient hätte. Felipe wurde durch einen vorübergehenden Leistungsverlust gebremst, der nach einigen Runden behoben werden konnte. Durch diesen Zwischenfall verlor er 12 Sekunden. Beide Piloten fuhren stark, leider waren wir nicht in der Lage, das in Punkte umzusetzen."