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Milder und sehr feuchter Januar

(Bildquelle: infoticker)

Ungewöhnlich mild zeigte sich der Januar im Tessin und im Engadin mit Temperaturüberschüssen von 2 bis etwas über 3 Grad im Vergleich zur Norm 1981 bis 2010. In Lugano zeichnet sich gemäss den aktuellen Prognosen bis Monatsende der zweit- oder drittwärmste Januar seit Messbeginn 1864 ab. In...

Ungewöhnlich mild zeigte sich der Januar im Tessin und im Engadin mit Temperaturüberschüssen von 2 bis etwas über 3 Grad im Vergleich zur Norm 1981 bis 2010. In Lugano zeichnet sich gemäss den aktuellen Prognosen bis Monatsende der zweit- oder drittwärmste Januar seit Messbeginn 1864 ab. In Locarno-Monti fällt der Januar vermutlich unter die wärmsten fünf seit Messbeginn 1882.

Im Wallis lag die Januartemperatur 1 bis 3 Grad, in den übrigen Gebieten der Schweiz meist 1 bis knapp 2 Grad über der Norm 1981 bis2010. In Gipfellagen bewegte sich die Januartemperatur im Bereich der Norm, in den Zentralalpen bis 1 Grad darüber.

Überdurchschnittliche Niederschlagsmengen

Die Niederschlagsmengen waren insbesondere Im Tessin und im Engadin deutlich über­durch­schnittlich mit 150 bis 250 Prozent der Norm 1981 bis2010. Im Tessin war es regional einer der 10 niederschlagsreichsten Januarmonate seit Messbeginn. Im Genferseegebiet fielen hingegen nur 75 bis 100 Prozent der Norm. In der übrigen Schweiz gab es 100 bis 150 Prozent der Norm.

Die Sonnenscheindauer erreichte verbreitet 60 bis 90 Prozent der Norm 1981 bis2010. Im westlichen Mittelland waren es lokal auch 100 Prozent. Basel registrierte mit knapp 60 Prozent der Norm einer der sonnenärmsten Januarmonate in der homogenen Messreihe ab 1961.