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Neue Erneuerbare könnten heute schon drei AKW's ersetzen

(Bildquelle: infoticker)

Im Jahr 2015 werden die neuen erneuerbaren Energiequellen (Biomasse, Sonne, Wind) gleich viel Strom wie das AKW Mühleberg oder Beznau II produzieren.

Zusammen mit den bewilligten Anlagen sowie jenen auf der KEV‐Warteliste haben die neuen Erneuerbaren heute das ausgewiesene Potential, die durchschnittliche Jahres‐Stromproduktion von Mühleberg, Beznau I und II deutlich zu übertreffen. Die Umweltallianz sieht diese auch vom Energiewende‐Index belegte Dynamik als motivierendes Zeichen im Hinblick auf die kommende Debatte im Ständerat.

Der weltweite Boom beim Zubau der neuen Erneuerbaren (ohne Wasserkraft) setzt sich auch in der Schweiz fort. Die Stromwende nimmt Fahrt auf. Die von der Umweltallianz hochgerechnete Produktion 2015 an Strom aus Biomasse, Sonne und Wind beträgt 3'142 GWh. Das entspricht mehr als der Produktion des AKW Mühleberg bzw. Beznau II im Jahr 2014.

Der ungebrochene Aufwärtstrend bei den neuen Erneuerbaren ist vor allem dem Zubau der Photovoltaik zuzuschreiben. Deshalb erstaunt es nicht, dass die Photovoltaik‐Produktion sämtliche Erwartungen des Bundes und sogar jene von Greenpeace übertrifft.

Der Ständerat kann es richten

In der kommenden Herbstsession nimmt der Ständerat die Debatte der Energiestrategie 2050 auf. Die von der Umweltallianz ausgewiesene Dynamik bei der Erneuerung des Schweizer Strommixes zeigt, dass der erste Schritt zur Stromwende machbar ist.

So verleiht der Ständerat der Energiewende weiter Rückenwind: