Neue Präventionskampagne klärt über Snus auf
29.05.2026 | 07:37
Mit der Kampagne «checkst Du? – Snus» wollen mehrere Kantone Jugendliche über die Risiken von Snus und Nikotinbeuteln aufklären. Der Fokus liegt auf Information statt Abschreckung.
Snus und Nikotinbeutel gelten bei Jugendlichen häufig als unproblematisch. Dabei enthalten sie zuweilen beträchtliche Mengen an Nikotin und bergen Risiken für Abhängigkeit und Gesundheit. Die interkantonale Präventionskampagne greift das Thema auf und richtet sich gezielt an Jugendliche. Im Zentrum stehen Information, Einordnung und die Stärkung jener Jugendlichen, die bewusst keinen Nikotinprodukte konsumieren. Influencer:innen erreichen Jugendliche dort, wo sie sind
Um Jugendliche wirksam zu erreichen, arbeitet die Kampagne mit sieben Influencer:innen zusammen. In kurzen, authentischen Videos thematisieren sie Snus und Nikotinbeutel aus persönlicher Perspektive auf ihren eigenen Kanälen. Die Inhalte sind alltagsnah, jugendgerecht und regen auf humorvolle Art zum Nachdenken und Diskutieren an. Veröffentlicht werden die Videos auf TikTok und Instagram.
Wissen statt Moral
Die Kampagne setzt auf humorvolle Wissensvermittlung und verzichtet bewusst auf Abschreckung oder Moralisierung. Jugendliche sollen in ihrer Sprache angeregt werden, sich mit Snus und Nikotinbeuteln auseinanderzusetzen, Risiken zu erkennen und eine eigene Haltung zu entwickeln.
Mehr Informationen und Unterstützung
Wer mehr erfahren möchte oder Unterstützung sucht, findet auf der Kampagnenseite weitere Fakten, Tipps und Angebote. Die Seite lädt Jugendliche und Interessierte ein, sich vertieft mit dem Thema auseinanderzusetzen und informiert praxisnah über Snus und Nikotinbeutel.
Start rund um den Welttag ohne Tabak
Der Kampagnenstart erfolgt rund um den Welttag ohne Tabak Ende Mai 2026. Dieser Zeitpunkt unterstützt die nationale und kantonale Präventionsarbeit und verstärkt die öffentliche Aufmerksamkeit für Nikotinprodukte und ihre Risiken. Die ersten Videos wurden am 20. Mai 2026 veröffentlicht, in dieser Woche werden noch weitere folgen. Insgesamt werden sieben Videos veröffentlicht.
Quelle der Nachricht: Kanton Appenzell Ausserrhoden