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Offene Geschäfte zu Thanksgiving keine gute Idee

(Bildquelle: infoticker)

US-Händler, die glauben, an Thanksgiving das grosse Geschäft zu machen, irren sich gewaltig, wie Forscher der University at Buffalo (http://buffalo.edu) herausgefunden haben. Um höhere Umsätze zu erhalten und dabei eine hohe Qualität an Service zu gewährleisten, sollten die Geschäfte eher am...

US-Händler, die glauben, an Thanksgiving das grosse Geschäft zu machen, irren sich gewaltig, wie Forscher der University at Buffalo (http://buffalo.edu) herausgefunden haben. Um höhere Umsätze zu erhalten und dabei eine hohe Qualität an Service zu gewährleisten, sollten die Geschäfte eher am "Black Friday", dem Tag nach Thanksgiving, ihre Angebote attraktiver machen, meint Wissenschaftler Arun Jain.

Tag für die Familie

"Es ist fast jämmerlich, dass wir im reichsten Land der Welt nicht einmal einen Tag für die Familie reservieren können. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass die Konsumenten solch ein Verhalten der Geschäftsleute nicht gutheissen und das Geschäft boykottieren", ergänzt der Fachmann.

Jain zufolge kommen auch am Tag nach Thanksgiving Kunden in die Geschäfte, wenn es entsprechende Kaufanreize gibt. Hinzu kommt, dass die Einkäufer dann von glücklichen Mitarbeitern bedient werden, die zum Thanksgiving-Fest daheim bleiben durften. "Glücklichere Verkäufer sind bessere Verkäufer und führen zu einer besseren Bewertung des Geschäfts in den sozialen Medien", so der Experte.

Ängste unbegründet

Unternehmen wie Walden Galleria (http://waldengalleria.com) sollten ihre Niederlassungen nicht dazu zwingen, ihre Geschäfte zu früh wieder zu öffnen, meint Jain. "Stattdessen sollten sie etwas über den Dingen stehen, um damit auch die Unternehmenswerte hochzuhalten. In diesem Fall ist die Angst des Managements nämlich unbegründet", sagt der Experte. Das Shopping Center habe keine echte Konkurrenz in der Buffalo-Region zu befürchten.

Quelle: Pressetext