Positve Bilanz der Stapo und Kapo ZH zu den Ereignissen nach dem offiziellen 1. Mai-Anlass
01.05.2015 | 20:55
Auch dieses Jahr haben Stadt- und Kantonspolizei Zürich mit ihrer starken Präsenz und ihrem situationsgerechten, zurückhaltenden Vorgehen gemeinsam für einen ruhigen und sicheren 1. Mai gesorgt. Ausschreitungen konnten gänzlich verhindert werden. Auch gab es weder Sachbeschädigungen noch Verletzte.
Wie in den vergangenen Jahren lautete der Auftrag des Stadtrates, im Anschluss an den offiziellen 1.-Mai-Anlass Nachdemonstrationen und Ausschreitungen konsequent zu verhindern sowie Krawalltouristen und "Gaffende" im Auge zu behalten. Die Einsatzleiter der Stadt- und der Kantonspolizei führten den Einsatz gemeinsam vom Lagezentrum der Stadtpolizei Zürich aus.
Die Kantonspolizei Zürich gewährleistete darüber hinaus den Schutz des Hauptbahnhofs, des Kasernenareals sowie weiterer kantonaler Gebäude und betrieb zusammen mit der Stadtpolizei die Haftorganisation auf dem Kasernenareal.
Aufgrund von Aufrufen der linksautonomen Szene, sich im Anschluss an die offizielle 1.-Mai-Kundgebung im Kanzleiareal zu versammeln, war die Polizei im besagten Gebiet ab ca. 13.00 Uhr mit einem starken Aufgebot präsent. Bis zum frühen Abend wurden 58 Personen primär zwecks Identitätsabklärung festgenommen und mehrheitlich wieder entlassen. Zudem wurden mehrere Wegweisungen ausgesprochen. Bei einzelnen Personen wurden verbotene pyrotechnische Gegenstände, Vermummungsmaterial, Schlagstöcke und sogar ein selbstgebastelter Sprengsatz sichergestellt.
Dank demprofessionellen Handeln Polizisten zu keinem Zeitpunkt eine kritische Situation
Als sich um 15.15 Uhr aus dem Kanzleiareal heraus auf der Stauffacherstrasse eine grosse Zahl von zum Teil vermummten Leuten zu einem Demonstrationszug formierte, riegelten die Polizeikräfte die umliegenden Strassen ab, so dass sich die Demonstranten wieder zurückzogen. Die Einsatzkräfte wurden bis zum Abend vereinzelt mit Stein- und Flaschenwürfen provoziert. Dank dem besonnenen und professionellen Handeln der Polizistinnen und Polizisten entstand jedoch zu keinem Zeitpunkt eine kritische Situation.
Das friedliche Volksfest im Zeughausareal konnte ebenfalls ohne Störungen durchgeführt werden. Die Zusammenarbeit zwischen der Polizei und dem 1.-Mai-Komitee sowie dem Gewerkschaftsbund verlief gut.