Re-Zertifizierung des Umweltmanagement-Systems der Sauber-Gruppe erfolgreich
30.04.2015 | 07:52
Vor drei Jahren wurde das Umweltmanagement-System der Sauber-Gruppe erstmals nach ISO 14001 zertifiziert. Nun wurde dem Unternehmen die Erneuerung des Zertifikats ausgestellt. ISO 14001 ist die weltweit am stärksten verbreitete Norm in diesem Bereich.
Das zweitägige Re-Zertifizierungsaudit fand am Firmensitz in Hinwil statt. Der Sauber-Gruppe wurde bescheinigt, dass sämtliche Anforderungen dieser Norm erfüllt werden.
"Die Re-Zertifizierung unseres Umweltmanagement-Systems zeigt, dass wir uns weiterhin für den nachhaltigen Schutz unserer Umwelt einsetzen werden. Wir freuen uns sehr, in Zukunft weitere Umweltprojekte umzusetzen und werden dieses Thema weiterhin mit hoher Priorität behandeln", erklärt CEO Monisha Kaltenborn.
Innerhalb der vergangenen drei Jahre wurden unter anderem folgende Umweltziele erreicht:
- Reduzierung und Neutralisierung/Kompensation aller durch das Unternehmen verursachten Treibhausgase.
- Erhöhung des Anteils an erneuerbaren Energien.
- Reduzierung des Strom-, Energie- und Wasserverbrauchs sowie der Heizenergie.
- Rückgang des durchschnittlichen Treibstoffverbrauchs der LKW-Flotte.
- Erhöhung der Effizienz im Frachtbereich.
Für das Jahr 2015 gibt es erweiterte Zielsetzungen, so soll der Anteil an erneuerbaren Energien weiter erhöht werden. Dagegen wird bei der Anzahl Flüge des Rennteams eine Reduktion angestrebt, die durch die Optimierung der Einsatzplanung ermöglicht werden soll. Ebenso soll eine Verminderung des Luftfrachtgewichts dazu beitragen, die ökologische Verantwortung der Sauber-Gruppe zu stärken.
Basis zur Erfüllung der ISO 14001 Norm ist die Sauber-Umweltpolitik, die folgende Grundsätze und Leitlinien für umweltgerechtes Handeln definiert:
- Das Thema "Umwelt" wird zur Führungsaufgabe gemacht.
- Einbeziehung und Befähigung aller Mitarbeitenden.
- Reduzierung des Energieverbrauchs und Substitution von fossilen Energieträgern durch erneuerbare Energie.
- Reduzierung des Materialverbrauchs und konsequentes Recycling von Altstoffen.
- Transfer von Wissen in ökologische Mobilitätskonzepte im Rahmen von Drittprojekten.
- Einbeziehung von Lieferanten und Kunden in die Aktivitäten.
- Maximale Transparenz gegenüber Mitarbeitenden, Behörden und Partnern (Bestandsaufnahme, Ziele, Bewertung)