Reisende droht am Flughafen Berlin-Schönefeld mit Bomben im Gepäck
04.02.2015 | 14:26
Gestern kam es aufgrund einer Falschaussage einer Frau am Flughafen Berlin-Schönefeld zu einer Alarmauslösung. Dienstagnachmittag gegen 15.30 Uhr äusserte eine 54-jährige Frau an der Luftsicherheitskontrolle am Flughafen Berlin-Schönefeld, dass sich in dem zu kontrollierenden Koffer drei Bomben...
Gestern kam es aufgrund einer Falschaussage einer Frau am Flughafen Berlin-Schönefeld zu einer Alarmauslösung.
Dienstagnachmittag gegen 15.30 Uhr äusserte eine 54-jährige Frau an der Luftsicherheitskontrolle am Flughafen Berlin-Schönefeld, dass sich in dem zu kontrollierenden Koffer drei Bomben befinden. Auf die Nachfrage des Kontrollpersonals wiederholte die Frau ihre Aussage, was eine Alarmauslösung zur Folge hatte. Bundespolizisten führten einen Sprengstoffdetektionstest durch und konnten so ermitteln, dass es sich um eine Falschaussage handelte.
Und dann waren plötzlich "Bomben" im Spiel...
Möglicher Hintergrund für das Fehlverhalten könnte der vorangegangene Check-In-Vorgang gewesen sein. Die 54-Jährige begleitete ein russisches Ehepaar zu ihrem Abflug. Beim Check-In der Koffer wurden die drei Personen aufgefordert, für ihr Mehrgepäck einen Aufpreis zu zahlen. Die Reisenden zeigten sich jedoch uneinsichtig und kamen der Aufforderung nicht nach. Stattdessen packten sie ihr Gepäck lediglich um. Bei der anschliessenden erneut erforderlichen Sicherheitskontrolle äusserte sich die 54-Jährige Deutsche mit ihrer vermeintlichen Bombendrohung.
Die Aussage hatte eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige durch die Bundespolizei zur Folge. Nach Abschluss der polizeilichen Massnahmen konnte die Frau die Diensträume wieder verlassen und das russische Ehepaar ihren Flug nach Moskau antreten.