Sauber geht mit Zuversicht nach China
02.04.2015 | 11:54
3. Lauf zur FIA Formel-1-Weltmeisterschaft, 10. bis 12. April 2015.
Das Sauber F1 Team brachte dem Sauber F1 Team nicht die erhofften Ergebnisse. Nichtsdestotrotz, nach einem sehr erfolgreichen Rennen in Melbourne erwies sich der Sauber C34-Ferrari auch auf dem Sepang International Circuit als konkurrenzfähig, einer Strecke mit einer ganz anderen Charakteristik. Nun erwartet das Sauber F1 Team den Grossen Preis von China mit Optimismus.
Marcus Ericsson und Felipe Nasr sind zuversichtlich, erneut in die Punkte fahren zu können. Die dritte Runde zur FIA Formel-1-Weltmeisterschaft 2015 wird vom 10. bis 12. April auf dem Shanghai International Circuit ausgetragen.
Marcus Ericsson: (Startnummer 9)
"Die Strecke in Shanghai kenne ich bereits aus der letzten Saison. Sie hat einige schnelle sowie auch langsame Kurven, und ist nicht einfach zu fahren. Einige Kurven muss man sehr stark anbremsen, weshalb die Bremsstabilität des Autos besonders wichtig sein wird. Die Fahrzeugabstimmung wird voraussichtlich ähnlich sein, wie jene in Malaysia sein, da beide Strecken einige Gemeinsamkeiten haben. Im Vergleich zu Sepang herrschen jedoch andere Wetterbedingungen, denn die Temperaturen sind deutlich niedriger, was den Reifenverschleiss beeinflussen wird. Ich habe ein gutes Gefühl nach China zu reisen, zumal wir ein konkurrenzfähiges Auto haben. Wir freuen uns auf den Grossen Preis von China, und haben das Ziel, uns weiterhin zu verbessern und wieder in die Punkte zu fahren. Ich bin zuversichtlich auf ein erneut positives Wochenende."
Felipe Nasr: (Startnummer 12)
"In der letzten Saison hatte ich beim Grossen Preis von China mein erstes freies Training als Test- und Ersatzfahrer von Williams. Ich bin zwar auf dieser Strecke noch kein Rennen gefahren, dennoch ist es positiv, sie bereits zu kennen. Der Kurs hat einige schnelle und langsame Kurven, die sich auf den Reifenverschleiss auswirken werden. Zusätzlich ist es eine Herausforderung, eine gute Balance des Autos zu finden. Darüber hinaus hat der Circuit eine sehr lange Gerade, es ist die längste im gesamten Rennkalender. Diese könnte für uns von Vorteil sein, da wir eine hohe Endgeschwindigkeit haben. In langsamen Kurven wird die Traktion eine entscheidende Rolle spielen. Ich freue mich auf ein positives Rennwochenende, an dem wir hoffentlich wieder Punkte sammeln können."
Giampaolo Dall'Ara, Leitender Ingenieur an der Rennstrecke:
"Obwohl die zwei ersten Rennen der Saison sehr unterschiedliche Resultate brachten, waren sie dennoch beide eine Motivation für alle Mitglieder des Sauber F1 Teams, die nun mit viel Selbstvertrauen nach Shanghai reisen. Die Strecke dort hat eine sehr lange Gerade, auf der man eine hohe Endgeschwindigkeit benötigt, als auch eine gute Mischung von langsamen, mittelschnellen und schnellen Kurven. Zudem sind einige Passagen besonders anspruchsvoll, indem sie, wie etwa in den Kurven eins und 13, direkt in andere Kurven führen. Das erfordert einerseits eine gute Balance des Autos, andererseits aber auch eine sehr präzise Fahrweise der Piloten. Da in China deutlich moderatere Temperaturen herrschen als dies in Malaysia der Fall war, stellt uns Pirelli hier die mittlere und die weiche Reifenmischung zur Verfügung. Wir freuen uns alle auf dieses Rennen."