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Sauber reist mit Zuversicht in die Strassen Monacos

(Bildquelle: infoticker)

6. Lauf zur FIA Formel-1-Weltmeisterschaft, 21. bis 24. Mai 2015.

Ein Rennwochenende, wie sonst keines. Alles ist anders und Tradition ist alles: Der Grosse Preis von Monaco ist an Prestige, Glamour und Einzigartigkeit nicht zu übertreffen. Auf dem Strassenkurs des Fürstentums an der Côte d'Azur sind am Auto stets die gleichen Stärken gefragt: Hoher Abtrieb und viel Grip sowie natürlich das Geschick und die Fähigkeiten der Fahrer. Das alles zählt für einmal mehr, als reine Motorleistung. Das Sauber F1 Team und seine Fahrer Marcus Ericsson und Felipe Nasr reisen mit Zuversicht zu einem der Saisonhöhepunkte.

In Monte Carlo tut sich nicht nur auf der Strecke, sondern auch daneben Interessantes. So wird Monisha Kaltenborn, Teamchefin und CEO des Sauber F1 Teams, für ihre Verdienste um den Grand Prix Drivers Club mit dem "Jean Sage Memorial Award" ausgezeichnet.

Marcus Ericsson: (Startnummer 9)
"Der Grosse Preis von Monaco ist einer der Höhepunkte der Saison. Der Strassenkurs ist als Rennstrecke einzigartig, nicht zu vergleichen mit anderen Rundkursen. Als Fahrer muss man dort volles Vertrauen ins Auto haben, nur dann kann man das Maximum aus den eigenen Fähigkeiten und der Leistung des Autos herausholen. Entscheidend für das Rennen ist, den richtigen Rhythmus und die Konzentration zu finden – von Kurve zu Kurve, von Runde zu Runde. Alles in allem bin ich recht zuversichtlich, weil ich generell in Monaco bisher tolle Rennen gefahren bin. Ich freue mich auf ein positives Wochenende."

Felipe Nasr: (Startnummer 12)
"Die Strecke in Monaco ist eine der schönsten im Rennkalender. Noch dazu, weil das Rennwochenende eine grosse Tradition hat. Die Strecke ist sowohl technisch als auch fahrerisch anspruchsvoll. Man muss sich im Auto wohl fühlen, um ans Limit gehen zu können. In Sachen Fahrzeugabstimmung gibt es ein paar Dinge, die für eine schnelle Rundenzeit entscheidend sind: Bremsstabilität sowie ein gutes Herausbeschleunigen aus den Kurven. Generell ist ein stabiles Fahrverhalten wichtig. Wir müssen auch ein Auge auf die Gripverhältnisse haben, da sich diese im Laufe des Rennwochenendes verändern werden. Alles in allem freue ich mich auf das Wochenende in Monaco, vor allem auch auf die tolle Atmosphäre abseits der Rennstrecke."

Giampaolo Dall’Ara, Leitender Ingenieur an der Rennstrecke:
"Die Stadt, die Nähe der Zuschauer und der Hafen verleihen dem Grossen Preis von Monaco ein ganz besonderes Flair. Das Rennen in den engen Strassen von Monte Carlo polarisiert: Die einen lieben es, die anderen nicht – doch für alle ist es eine höchst faszinierende Herausforderung. Der Fahrer braucht für diese Strecke ein extrem stabiles und verlässliches Auto. Denn um schnell zu sein, muss er oft bis auf wenige Millimeter an die Leitplanken heranfahren können. Weil das Überholen dort schwierig ist, erhöhen bessere Startpositionen die Chancen im Rennen signifikant. Auch Ingenieure, Mechaniker und weitere Teammitglieder sind besonders gefordert: Auf sie kommen Aufgaben zu, mit denen sie sonst weniger konfrontiert sind, was vor allem im logistischen Bereich eine Herausforderung ist. Pirelli stellt für den Asphaltbelag in Monaco, der nicht so rau ist, wie anderswo, die weichen und superweichen Reifenmischungen zur Verfügung."