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Sauber will in Spanien hoch hinaus

(Bildquelle: infoticker)

5. Lauf zur FIA Formel-1-Weltmeisterschaft, 8. bis 10. Mai 2015.

Mit dem Grossen Preis von Spanien startet die Formel 1 in die Europa-Saison. Die fünfte Runde zur FIA Formel-1-Weltmeisterschaft 2015 findet traditionell auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona statt. In den vorangegangenen vier Rennen in Australien, Malaysia, China und Bahrain konnte das Sauber F1 Team solide Leistungen erzielen. Nun reist das Schweizer Team mit seinen Fahrern Felipe Nasr und Marcus Ericsson mit guten Gefühlen nach Barcelona. Beide Sauber C34-Ferrari werden mit Modifikationen im aerodynamischen Bereich an den Start gehen.

Test- und Ersatzfahrer Raffaele Marciello wird zum zweiten Mal in dieser Saison am Freitag im ersten freien Training zum Einsatz kommen. Stammfahrer Marcus Ericsson übernimmt das Cockpit ab dem zweiten freien Training. Nach dem Grossen Preis von Spanien finden am 12. und 13. Mai die ersten Testfahrten während dieser Saison auf dem Circuit de Catalunya statt: Ericsson steuert den Sauber C34-Ferrari am Dienstag, Marciello fährt das Auto am Mittwoch.

Marcus Ericsson: (Startnummer 9)
"Es ist schön, wieder nach Barcelona zu kommen - an eine Strecke, die wir von den diesjährigen Tests im Februar gut kennen. Der Kurs fordert die Reifen, insbesondere den linken Vorderreifen, was hauptsächlich an Kurve drei liegt, einer langgezogenen Rechtskurve. Ich gehe davon aus, dass der Reifenverschleiss wegen den wärmeren Temperaturen relativ hoch ist. Somit wird es entscheidend sein, eine Fahrzeugabstimmung zu finden, mit der man zugleich schnelle Rundenzeiten und ein gutes Reifen-Management erzielen kann. Wir werden uns auf diese beiden Faktoren konzentrieren, um für das Rennen optimal vorbereitet zu sein."

Felipe Nasr: (Startnummer 12)
"Ich freue mich auf das erste Europa-Rennen. Die Strecke in Barcelona kenne ich aus vorherigen Rennserien gut. Man benötigt auf diesem Kurs viel Abtrieb in den Hochgeschwindigkeitskurven sowie eine gute Traktion wegen der langsamen Kurven im letzten Sektor. Das sind die beiden Hauptfaktoren für eine schnelle Rundenzeit. Wir werden versuchen, das Maximum aus unserem Paket herauszuholen und gleichzeitig jede Gelegenheit nutzen, um Punkte zu kämpfen."

Raffaele Marciello: (Startnummer 36)
"Alles in allem wird es ein arbeitsreiches Wochenende für mich. Neben meinem Einsatz in der GP2-Serie, bin ich am Freitag im ersten freien Training zurück im Cockpit des Sauber C34-Ferrari. Das Fahren bereitet mir auf dieser Strecke grosse Freude. Es ist wichtig, konstante Rundenzeiten zu fahren, also im schnellen ersten Sektor die Reifen nicht zu überbeanspruchen, damit man in den langsamen Kurven im letzten Abschnitt die Pneus nicht überhitzt. Meine Lieblingspassage ist die schnelle Links-Rechts-Rechts-Kombination, in den Kurven sieben, acht und neun in Sektor zwei. Direkt im Anschluss an das Rennwochenende freue ich mich auf einen kompletten Testtag mit dem Sauber C34-Ferrari in Barcelona, bei dem ich viele Kilometer und Erfahrungen sammeln kann."

Giampaolo Dall'Ara, Leitender Ingenieur an der Rennstrecke:
"Nach den vielversprechenden Tests im Februar kehren wir auf den Circuit de Catalunya zurück - mit zuletzt soliden Leistungen und aerodynamischen Modifikationen im Gepäck. Das erste Rennen in Europa ist bekannt dafür, dass nahezu alle Teams mit Neuerungen an ihren Autos antreten. Für uns gilt es, den Schwung mitzunehmen und auch hier um Punkte zu kämpfen. Uns ist bewusst, dass sich die äusseren Bedingungen gegenüber den Tests vor zwei Monaten merklich ändern werden. Deshalb ändern wir gewisse Fahrzeugeinstellungen, um die Medium- und harten Reifen bei wärmeren Temperaturen optimal zum Arbeiten bringen zu können. Nach dem Grossen Preis von Spanien werden auf dieser Strecke die ersten Tests während dieser Saison stattfinden. Marcus und Raffaele werden ein intensives Programm haben. Dabei werden verschiedene Tests im aerodynamischen Bereich, des Bremssystems und der Hinterradaufhängung durchgeführt."