Sex und Gewalt - grosse "GTA"-Skandale
17.03.2015 | 22:57
Für Konsolen-Spieler ist "Grand Theft Auto 5" (GTA 5) bereits eine alte Kamelle. PC-Spieler hingegen warten noch auf die neue Auflage des Kultspiels. Diese wird am 14. April erscheinen. Doch nicht immer sorgte das Spiel für positive Schlagzeilen.So sorgte zuletzt eine Modifikation für...
Für Konsolen-Spieler ist "Grand Theft Auto 5" (GTA 5) bereits eine alte Kamelle. PC-Spieler hingegen warten noch auf die neue Auflage des Kultspiels. Diese wird am 14. April erscheinen. Doch nicht immer sorgte das Spiel für positive Schlagzeilen.
So sorgte zuletzt eine Modifikation für Aufsehen. Im Online Modus trieb ein Mann ohne Hose sein Unwesen. So schnappte er sich wahllos andere Spieler und vergewaltigte diese. Möglich machte das eine Modifikation. Die gedemütigten Spieler konnten sich gegen die Attacke nicht wehren und auch andere Mitspieler mussten hilflos zuschauen, denn der virtuelle Vergewaltiger war zudem noch unsterblich.
Video
Strom, Zähne ziehen und Waterboarding
In einer Szene des Games "GTA V" versucht Protagonist Trevor aus einem Menschen Informationen herauszuquetschen und foltert diesen. Er peinigt das Opfer mit Stromschlägen, zieht ihm Zähne mit der Zange und simuliert das Ertrinken via Waterboarding. Für viele Kritiker sei Rockstar Games dieses Mal zu weit gegangen.
Strassenstrich
Prostituierte gehören in "GTA V" fest zum Programm. Allerdings ist es erst seit "GTA III" möglich, sich eine Frau ins Auto zu locken. Damals eine grosse Welle.
Hot-Coffee-Mod
Ein verstecktes Minispiel in "GTA - San Andreas" sorgte bislang für den grössten Aufschrei unter den Kritikern. Im sogenannten "Hot-Coffee-Mod", ein im Programmcode verborgenes Minispiel, konnte Hauptcharakter CJ Sex mit seiner Freundin haben. Dabei zeigte ein Erregungs-Barometer dem Spieler an, ob die rhythmischen Bewegungen zum Höhepunkt führen würden. Als ein Modder das Minispiel zufällig entdeckte und öffentlich machte, sorgte der Skandal dafür, dass das Spiel in den USA seine Jugendfreiheit verlor. Zudem musste Rockstar Games 20 Millionen Dollar an Kläger zahlen.
Sex - Raub - Mord
Ebenfalls im Kreuzfeuer der Kritiker stand die Tatsache, dass Spieler die Prostituierten nach dem Akt töten und ausrauben konnten. Obwohl dies nicht explizit gezeigt wurde, war der Skandal schon vorprogrammiert. In Australien wurde das Spiel daraufhin aus dem Handel genommen. Später gab es eine Version ohne Prostituierte.
Sex aus der Ich-Perspektive
Durch die Next-Gen-Grafik gab er erstmals die Möglichkeit "GTA" aus der Ich-Perspektive zu spielen, damit auch Sexerlebnisse aus der Egoperspektive zu erleben. In Kreisen wird dies auch POV (Point of view) genannt. Folglich stiegen Eltern und Kritiker auf die Barrikaden und kritisierten einmal mehr den moralischen Verfall des Spiels.
Zuvor war der Akt nur aus der Vogelperspektive zu beobachten.