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Stadtgärtnerei schmückt das Basler Münster mit "Hängenden Gärten"

(Bildquelle: infoticker)

Im Rahmen der kirchlichen Kampagne "feste feiern" der Evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt schmückt die Stadtgärtnerei das Basler Münster mit "Hängenden Gärten". Ab Ostersonntag, 5. April, thronen vier 2,5 Meter lange, mit Blumen bewachsene Zylinder im Kirchenschiff.

Gärten und Gärtnern kommt im christlichen Glauben eine besondere Bedeutung zu - auch in der Ostergeschichte. An Ostern feiern die Christen die Auferstehung Jesu von den Toten. Maria Magdalena begegnete dem auferstandenen Jesus als Erste ausserhalb des offenen Grabes. Sie erkannte Jesus jedoch nicht und hielt ihn für einen Gärtner.

Diese Überlieferung will die Evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt im Rahmen der kirchlichen Kampagne "feste feiern" aufnehmen und an Ostern im Münster darstellen. Sie gelangte deshalb an die Stadtgärtnerei mit der Bitte, für das Münster eine schwebende Blumendekoration anzufertigen. Die Stadtgärtnerei entsprach diesem Wunsch gerne.

Toller Schmuck

Seit Anfang Februar stehen vier 2.5 Meter lange Zylinder in einem Gewächshaus der Stadtgärtnerei in Brüglingen. Die Konstruktionen aus Baustahlgitter mit einem Durchmesser von 50 Zentimetern wurden mit Erde gefüllt, damit die Pflanzen gut einwachsen können. Die Stadtgärtnerei wählte für die "Hängenden Gärten" Farn (Nephrolempsis), Erdbeeren (Fragaria), Grünlilie (Chlorophytum), Efeu (Hedera), Purpurglöckchen (Heuchera), Begonie (Begonia), Stiefmütterchen (Viola) und Narzissen (Narcissus).

Pünktlich zu Ostern liefert sie die Blumendekoration ins Münster, wo die Zylinder an der Decke montiert werden.