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UBS-Konsumindikator: Negative Trendwende im April

(Bildquelle: infoticker)

Der UBS-Konsumindikator ist im April leicht von 1,34 auf 1,25 Punkte gefallen und hat damit seinen seit Januar anhaltenden Aufwärtstrend beendet. Zwar liegt der Indikator noch über dem Stand vom Februar, bewegt sich aber nach wie vor auf einem relativ bescheidenen Niveau.

Im Detailhandel fiel die Einschätzung der Geschäftslage erneut deutlich negativ aus und verharrt auf einem Wert von -13 Punkten. Dies lässt befürchten, dass man sich womöglich auf eine länger andauernde Phase negativer Geschäftsaussichten im Detailhandel einstellen muss, wie dies zuletzt im Zuge der Frankenaufwertung Ende 2011 der Fall war.

Vor allem die um 5 Prozent (saisonbereinigt) tiefere Immatrikulation von Neuwagen gegenüber dem Vormonat drückt den Index nach unten. Allerdings übte die immer noch kräftige Nachfrage nach Neuwagen auch im April eine stützende Wirkung aus; das Wachstum im Vergleich zum Vorjahr lag mit +4 Prozent deutlich über dem langfristigen Durchschnitt.

KOF-Beschäftigungsindikator auf tiefsten Stand seit Ende 2009 gefallen

Der vom Staatssekretariat für Wirtschaft im April veröffentlichte Index der Konsumentenstimmung lag unverändert bei -6 Punkten. Die vier massgeblichen Subindikatoren (Zukunftserwartungen bezüglich der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung, der Arbeitslosenzahlen, der finanziellen Lage der Haushalte sowie der Möglichkeit der Haushalte Vermögen anzusparen), welche zusammen die Höhe des Index bestimmen, veränderten sich nicht signifikant.

Allerdings wurden die Wirtschaftsentwicklung in den letzten 12 Monaten, der Preisanstieg und die Arbeitsplatzsicherheit in der Schweiz deutlich pessimistischer beurteilt als im Januar. Diese Beobachtung deckt sich auch mit den Analysen des KOF. Der KOF-Beschäftigungsindikator fiel im 2. Quartal 2015 auf den tiefsten Stand seit Ende 2009.