Vorsicht, Zecken! Vorsorge bei Hund und Katze
27.05.2015 | 09:00
Die Zecken sind wieder los! Vier Pfoten appelliert daher an alle Hunde- und Katzenhalter, Vorsichtsmassnahmen zu ergreifen. Die Zecke gilt laut Experten als das gefährlichste Tier in der Schweiz: Kein anderes ist für so viele Infektionen verantwortlich wie dieser kleine Parasit. Ab Temperaturen...
"Die Babesiose, auch 'Hunde-Malaria' genannt, bringt erste Symptome, wie Erschöpfung und Appetitlosigkeit mit sich, die sich bis zur Blutarmut mit Fieber und Lethargie steigern können", sagt Julie Stillhart, Vier Pfoten-Länderchefin Schweiz. Im Verdachtsfall sollte sofort der Tierarzt aufgesucht werden, rät sie. "Ohne Behandlung verläuft die Erkrankung, genau wie die von Zecken übertragbare Gehirnhautentzündung FSME (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis) tödlich!"
Nach jedem Freilauf sollte der Körper von Hund und Katze gründlich untersucht werden. Entdeckte Zecken müssen sofort mit einer Zeckenzange entfernt werden.
Vorbeugemassnahmen sind sogenannte "Spot-on"-Präparate vom Tierarzt. Sie werden den Tieren in den Nacken geträufelt und können so nicht abgeleckt werden. Vorsicht ist bei dem Wirkstoff "Permethrin" geboten: Während Hunde das Präparat sehr gut vertragen, ist es für Katzen giftig. Parasitenhalsbänder eignen sich ebenfalls nur für Hunde. Katzen können damit beispielsweise beim Klettern im Geäst hängen bleiben.