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Zoo Zürich setzt auf Zürcher Kartoffeln

(Bildquelle: infoticker)

Der Zoo Zürich verkauft pro Jahr rund 55 Tonnen Pommes frites. Sie werden seit Anfang Jahr ausschliesslich aus Zürcher Kartoffeln gefertigt. Auch bei anderen Speisen prüft der Zoo Zürich die Herkunft genau.

Wer im Zoo Zürich Pommes frites konsumiert, isst neu Zürcher Kartoffeln: Seit Jahresbeginn bezieht der Zoo Zürich ausschliesslich "Züri Frites" von Kadi. Die Kartoffeln für die rund 55 Tonnen Pommes frites pro Jahr werden auf den Feldern von Patrick Meier und Daniel Peter in Alten und Rickenbach angebaut. Die Pommes frites werden zudem in speziellem Schweizer Sonnenblumenöl vor- und in Schweizer Rapsöl ausfrittiert.

"Wir wollen wissen, woher unsere Produkte stammen", sagt Peter Balordi, Leiter Gastronomie & Retail im Zoo Zürich. Regionalität, Saisonalität und Nachhaltigkeit sind dabei wichtige Kriterien. Das schlägt sich nicht nur in der Wahl der Pommes frites nieder, sondern auch bei anderen Nahrungsmitteln. So stammen etwa alle Fleischprodukte von Schweizer Bauernhöfen und sind IP-Suisse zertifiziert. Dazu gehören selbstredend auch sämtliche Geflügelprodukte, etwa die oft verkauften Chicken-Nuggets. Alle Fischprodukte stammen von Fischen aus Schweizer Gewässern. Auf Meerfisch, Schalentiere und Meeresfrüchte wird bewusst verzichtet. Milch, Butter und Eier werden in Bio-Suisse-Qualität eingekauft, die Backwaren aus Bio-Knospe- oder IP-Suisse-Getreide gefertigt.

Der Zoo Zürich versteht sich als Zentrum des Natur- und Artenschutzes mit entsprechender Vorbildfunktion. Vor diesem Hintergrund streben die Gastronomiebetriebe (vier Restaurants, sechs Kioske) und die Zooshops vom Einkauf bis zur Verarbeitung grösstmögliche ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit an. Dazu gehört, dass alle Produkte immer wieder neu evaluiert und wo nötig Alternativen gesucht werden.

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