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Angenehme Düfte am Arbeitsplatz fördern Wohlbefinden und Kreativität

(Bildquelle: infoticker)

CWS-boco präsentiert zwei Studien, welche die Bedeutung von einem angenehmen Umgebungsduft am Arbeitsplatz zeigen.

Unternehmen setzen Duft nicht mehr nur am Point of Sale, sondern vermehrt auch im Arbeitsumfeld ein. Damit wollen sie nicht zuletzt für besseres Wohlbefinden bei ihren Mitarbeitenden sorgen. Die Ergebnisse einer zweiten Umfrage bei Arbeitnehmern bestätigen, dass sich die Investition in eine gut riechende Arbeitsumgebung lohnen: Ein Grossteil der Befragten fühlt sich in einem Meeting durch einen angenehmen Umgebungsduft motivierter und kann sich besser konzentrieren.

Bislang war der Einsatz von Düften vor allem auf die Verkaufsförderung am Point of Sale und die Luftverbesserung im Waschraum beschränkt. Die neue internationale Studie "Multisensorik am Arbeitsplatz: Erfolgsfaktoren für Unternehmensentscheider", die von CWS-boco in Auftrag gegeben wurde, belegt jedoch, dass Duft auch zur Verbesserung des "Betriebsklimas" eingesetzt wird oder werden wird. Erwartet wird eine Steigerung des Wohlbefindens der Mitarbeiter und Gäste insbesondere in Empfangsbereichen, Büros und Konferenzräumen.

Duft am Arbeitsplatz wird immer wichtiger:

  • 58,9 Prozent der Entscheider sind der Meinung, dass Duft in Empfangsbereichen immer wichtiger wird, 52,9 Prozent in Büros und 51,1 Prozent in Konferenzräumen.
  • 57,4 Prozent der Entscheider gehen davon aus, dass Duft die Kreativität anregt.
  • 81,3 Prozent der Entscheider planen, in ihrem Unternehmen in Duft für Büros zu investieren, 80,5 Prozent für den Empfangsbereich, 77,1 Prozent für Konferenzräume.
  • Eine überdurchschnittlich hohe Investitionsbereitschaft in den Einsatz von Duftstoffen gibt es vor allem in mittelständischen Unternehmen. 80,7 Prozent der Befragten aus Unternehmen mit 200 bis 499 Mitarbeitern zeigten sich hier interessiert.


Silke Zügel, Teamleiterin Internationales Produktmanagement CWS bei CWS-boco International, sagt über die Ergebnisse der Studie: "Duft am Arbeitsplatz liegt im Trend. Unternehmensentscheider wollen Duft einsetzen, um die Arbeitszufriedenheit und Kreativität von Mitarbeitern zu steigern."

Schlechter Duft, sinkende Konzentration


Dass die Unternehmen gut daran tun, in eine gut duftende Arbeitsumgebung zu investieren, zeigt eine zweite repräsentative Umfrage unter Berufstätigen in Deutschland. Die von CWS-boco in Auftrag gegebene Studie "Gerüche im Arbeitsumfeld" belegt: Männer und Frauen fühlen sich am Arbeitsplatz von schlechten Gerüchen gestört. Die Hälfte der Befragten (54%) klagen über unangenehme Gerüche am Arbeitsplatz, bei 27 Prozent kommt schlechter Geruch gar häufig bis sehr häufig vor. Besonders negativ wird schlechte Raumluft in Büros und Konferenzräumen empfunden.

62 Prozent der Berufstätigen können sich bei einem unangenehmen Umgebungsgeruch schlechter konzentrieren und 48 Prozent finden, unschöne Gerüche beeinträchtigen ihre Leistungsfähigkeit. Hingegen fühlen sich Dreiviertel der Befragten bei einem angenehmen Umgebungsgeruch in einem Meeting motivierter und empfindet es als weniger anstrengend.

"Die Umfrage zeigt, wie gross der Einfluss von Geruch bzw. Duft auf die Arbeitshaltung von Mitarbeitern sein kann", erklärt Silke Zügel. "Dies gibt Arbeitgebern vielleicht den Anreiz, etwas für ein angenehmes Raumklima am Arbeitsplatz zu tun. Davon würden im Endeffekt nicht nur die Mitarbeiter profitieren."