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Appenzell-Ausserrhoden

Appenzell Ausserrhoden – Fast 400 Betriebe in Kurzarbeit

Die Corona-Pandemie wirkt sich auch im Kanton Appenzell Ausserrhoden negativ auf den Arbeitsmarkt aus.
Die Corona-Pandemie wirkt sich auch im Kanton Appenzell Ausserrhoden negativ auf den Arbeitsmarkt aus. (Bildquelle: geralt (CC0))

Das Total der Stellensuchenden hat gegenüber dem Vormonat um 35 Personen zugenommen. Neu sind 1'109 Personen beim Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) eingeschrieben, wovon 676 ganz ohne Beschäftigung sind. Von den 430 nicht-arbeitslosen Stellensuchenden befinden sich 126 in der Kündigungs-frist. Weitere 237 Betroffene haben eine Aushilfs- oder Teilbeschäftigung, mit der sie einen Zwischenverdienst erzielen. Die übrigen 67 nicht-arbeitslosen Stellensuchenden sind in eine arbeitsmarktliche Massnahme eingebunden (Einsatzprogramm, Praktikum, Weiterbildungskurs o.ä.) oder stehen dem Arbeitsmarkt aus andern Gründen nicht unmittelbar zur Verfügung. Die Arbeitslosenquote, die nur die arbeitslosen Stellensuchenden berücksichtigt, liegt neu bei 2,2 Prozent.

Von Arbeitslosigkeit im Kanton Appenzell Ausserrhoden betroffen sind 627 Männer und 479 Frauen. 394 Stellensuchende (Vormonat 382) sind über 50 jährig. 12,9 Prozent aller Betroffenen sind bereits länger als ein Jahr ohne feste Anstellung und fallen somit in die Kategorie der Langzeitarbeitslosen.

In der Altersklasse der 15- bis 24-jährigen (Jugendarbeitslosigkeit) sind 130 Personen beim RAV gemeldet. Die Arbeitslosenquote in dieser Altersklasse liegt mit 2,3 Prozent um 0,1 Prozentpunkte höher als die allgemeine Quote über alle Altersklassen.

Im Januar 2021 haben die Personalberater und -beraterinnen im RAV Appenzell Ausserrhoden 743 Beratungsgespräche durchgeführt. Insgesamt konnten sich im Verlauf des Monats 108 Personen von der Arbeitsvermittlung abmelden, während dessen sich auf der andern Seite 143 Personen neu anmelden mussten.

Seit Beginn der Corona-Krise hat die Arbeitslosenkasse Appenzell Ausserrhoden 37,3 Millionen Franken Kurzarbeitsentschädigung ausbezahlt. Entschädigt wurden damit 881 Betriebe für ein Total von 1'420'000 wirtschaftlich bedingter Ausfallstunden. Derzeit verfügen 399 Betriebe über eine Bewilligung für Kurzarbeit.