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Coronavirus - "Es ist so, als würde die Lunge plötzlich ausschalten!"

Zusätzliche Spitalkapazitäten im Kanton Zürich aktiviert
Zusätzliche Spitalkapazitäten im Kanton Zürich aktiviert (Bildquelle: polizeiticker)

Die Situation in der Lombardei wird von Stunde zu Stunde schlimmer. Trotz allen drastischen Massnahmen der Regierung bleibt die Situation dramatisch. Ein Krankenpfleger aus dem San Gerardo Spital in Monza spricht von der verheerenden Situation.

Die mit Cornonavirus angesteckten Patienten in den Spitälern sind isoliert und von Familien und Freunden abgeschottet und fristen generell schon ein schwieriges Dasein. Was noch viel bedenklicher ist, dass das Virus eigentlich alle Altersklassen befällt. Dabei passiert es bei allen Altersgruppen im Spital, dass es ohne einen direkten Auslöser den Patienten plötzlich dramatisch schlechter geht.

Es betreffe immer die Atemwege. Es sei so, als würde plötzlich die Lunge seine Funktion einstellen, von einer Sekunde auf die andere. Leider kann man oft die Lungenfunktion bei älteren oder kranken Menschen nicht mehr zurückholen, dann sterben die Patienten.

Mit diesen harten Worten erklärt der Pfleger die heimtückische Viruserkrankung. Die Situation ist dramatisch, weil viel zu wenige Intensivstationen mit den wichtigen Sauerstoffmasken ausgerüstet sind. Die schnelle Verbreitung des Virus ist ein enormes Problem für alle Länder. Wenn, alle Plätze belegt sind, haben alle Menschen, die nicht mehr gut atmen können, ein enormes Problem.