Credit Suisse Sports Awards - weitere Nominierte bekannt

(Bildquelle: infoticker)

Der Wettstreit um den Titel "Team des Jahres 2015" ist lanciert. In die engere Wahl gekommen sind der Leichtgewichts-Vierer Rudern (Männer), das Nationalteam Kunstturnen (Männer) und der Rad-Bahnvierer (Männer). Die Sieger werden anlässlich der Credit Suisse Sports Awards 2015 am Sonntag, 13....

Während der von Nicole Berchtold und Rainer Maria Salzgeber moderierten Livesendung (ab 20.05 Uhr auf SRF 1, RTS Deux und RSI LA 2) wählen die Schweizer Sportfans aus je zehn Nominierten die Sportlerin und den Sportler des Jahres 2015. Im Vorjahr wurden Dominique Gisin und Roger Federer ausgezeichnet.

Zudem werden an der Gala des Schweizer Sports, die in den Fernsehstudios von Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) in Zürich stattfindet, die Preisträger in den Kategorien Team, Behindertensportler, Trainer und Newcomer für ihre Leistungen geehrt.

Team des Jahres

Das Team des Jahres wird von den Sportredaktionen der Schweizer Medien, den Schweizer Sportmedien sowie den Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern gewählt. Zur Wahl standen Teams, die in der Wahlperiode zwischen dem 1. November 2014 und dem 31. Oktober 2015 an nationalen oder internationalen Wettkämpfen herausragende Leistungen erbracht haben. Dies sind die Nominierten:

Leichtgewichts-Vierer Rudern - Der Leichtgewichts-Vierer hat eine nahezu perfekte Saison hinter sich. Das Team in der Besetzung Lucas Tramèr, Simon Schürch, Simon Niepmann und Mario Gyr startete in Bled (Slowenien) mit seinem ersten Weltcupsieg erfolgreich in die Saison. Wenige Wochen später in Poznan (Polen) sicherte sich der Vierer die EM-Goldmedaille und holte auf dem Luzerner Rotsee dank einem zweiten Rang im Heimrennen den Gesamtweltcupsieg. Als Höhepunkt gewann das Quartett Anfang September die WM-Regatta in Aiguebelette (Frankreich). Das einzige Boot, das die Schweizer in diesem Jahr bezwingen konnte, war (an zwei Weltcuprennen) jenes aus Neuseeland.

Nationalteam Kunstturnen Männer - Erstmals seit 24 Jahren werden die Schweizer Kunstturner im kommenden Sommer an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro wieder mit der Mannschaft vertreten sein. An der WM in Glasgow schafften sie in der Besetzung Christian Baumann, Pablo Brägger, Pascal Bucher, Claudio Capelli, Oliver Hegi und Eddy Yusof mit Platz 6 das beste Ergebnis einer Schweizer Riege seit 1970. Die Schweizer, die sich bereits an der WM in Nanning (China) im Vorjahr ein erstes Mal für den Final qualifiziert hatten, überzeugten in Schottland mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

Rad-Bahnvierer - 37 Jahre nachdem der Schweizer Vierer in München WM-Bronze gewonnen hatte, sicherte sich die Schweiz wieder eine Medaille in der Mannschaftsverfolgung. An der Heim-EM in Grenchen musste sich der Vierer mit Stefan Küng, Silvan Dillier, Frank Pasche und Théry Schir einzig Grossbritannien um Superstar Bradley Wiggins geschlagen geben. Für den Final qualifizierte sich das Quartett mit einem Schweizer Rekord; in 3:56,791 blieb das Team erstmals unter der Marke von 3:57 Minuten. Die Schweizer legten in den letzten fünf Jahren einen wahren Steigerungslauf hin und verbesserten ihre Bestmarke insgesamt um 13 Sekunden.

Behindertensportler des Jahres

Die Behindertensportlerin oder der Behindertensportler des Jahres wird von den Sportredaktionen der Schweizer Medien, den Schweizer Sportmedien, den Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern sowie den Schweizer Behindertensportlern gewählt. Zur Auswahl standen Behindertensportlerinnen und Behindertensportler, die in der Wahlperiode zwischen dem 1. November 2014 und dem 31. Oktober 2015 an internationalen Titelwettkämpfen überzeugten. Dies sind die Nominierten:

Heinz Frei - 57 Jahre alt ist Heinz Frei mittlerweile, und noch immer gehört der Solothurner zu den absolut Weltbesten seines Fachs. An der Paracycling-WM in Nottwil gewann Frei mit dem Handbike jeweils Silber im Zeitfahren und im Strassenrennen. Im Zeitfahren stürzte er und vergab so die Goldmedaille. Zudem sicherte sich der mehrfache Paralympics-Sieger im Handbike und zehnfache Schweizer Behindertensportler des Jahres an den Heim-Titelkämpfen mit der Schweizer Mannschaft Bronze im Team-Relay.

Marcel Hug - Marcel Hug hat seine beeindruckende Medaillensammlung 2015 weiter vergrössert. An der Leichtathletik-WM der Behindertensportler in Doha gewann der 29-jährige Ostschweizer Silber über 5'000 m und Bronze über 800 m. Inzwischen hat Hug von Paralympics, WM und EM bereits 30 Medaillen in seinem Trophäenschrank hängen. Der seit seiner Geburt auf den Rollstuhl angewiesene Profi gewann in diesem Jahr zudem erstmals den traditionsreichen Boston-Marathon.

Manuela Schär - Manuela Schär, die erfolgreichste Schweizer Behindertensportlerin der letzten Jahre, überzeugte auch in diesem Jahr mit hervorragenden Leistungen - vor allem über die langen Distanzen. Am London-Marathon, der gleichzeitig als Weltmeisterschaft zählte, musste sich die 31-jährige Luzernerin nur der US-Favoritin Tatyana McFadden geschlagen geben. Wie die Siegerin blieb auch die Schweizer Silbermedaillengewinnerin Schär unter dem bisherigen Streckenrekord.

Noch bis zum 8. Dezember 2015 können die Schweizer Sportfans auf www.sports-awards.ch den Newcomer des Jahres wählen. Die Teilnahme ist kostenlos. Unter allen, die ihre Stimme abgeben, werden attraktive Wettbewerbspreise verlost. Am 1., 2. und 3. Dezember 2015 um 22.20 Uhr stellt SRF den Sportfans die drei Nominierten Fabian Bösch, Breel Embolo und Noemi Zbären im "sportaktuell" auf SRF zwei vor.