Wetter: 3. Training: sonnig und trocken, 33-35°C Luft, 58-62°C Asphalt
Qualifikation: trocken am Anfang; später heftiger Regen, 34-24°C Luft, 55-27°C Asphalt
Einmal mehr spielte das Wetter im Qualifying zum Grossen Preis von Malaysia eine entscheidende Rolle. Während Q1 noch bei trockenen Verhältnissen ausgetragen wurde, setzte im zweiten Qualifying tropischer Regen ein, so dass die ersten Runden entscheidend waren.
Marcus Ericsson zeigte eine starke Leistung und schaffte erstmals den Vorstoss ins Q3, in dem er sich Rang zehn sicherte. Teamkollege Felipe Nasr verpasste den Sprung ins Q2 knapp. Er wurde 16.
Marcus Ericsson: (Startnummer 9)
Qualifikation: 10. in Q3 (1:53,261 min / Intermediate-Reifen)
3. Training: 10. (1:41,200 min / Medium-Reifen / 19 Runden)
"Es war bisher ein gutes Wochenende. Ich konnte alle Trainings in den Top 10 beenden. Es ist grossartig, diese Performance nun auch im Qualifying bestätigen zu können. Mit diesem Ergebnis können wir zufrieden sein. Im Auto fühlte ich mich bei trockenen sowie feuchten Streckenverhältnissen wohl. Positiv ist auch, dass uns am Ende von Q3 nicht viel Zeit auf die vor uns liegende Konkurrenz gefehlt hat. Es war erneut ein guter Tag, und morgen haben wir durchaus Chancen, in die Punkte zu fahren."
Felipe Nasr: (Startnummer 12)
Qualifikation: 16. in Q1 (1:41,308 min / Medium-Reifen)
3. Training: 17. (1:42,117 min / Medium-Reifen / 18 Runden)
"Nach dem dritten freien Training stellten wir fest, dass wir noch immer Schwierigkeiten mit den Hinterreifen haben. Im Qualifying dachten wir zunächst, Fortschritte gemacht zu haben. Auf meinem zweiten Run mit Medium-Reifen blockierten allerdings die Hinterräder in Kurve 4, wodurch ich viel Zeit auf der entscheidenden Runde verloren habe. Das gesamte Wochenende war bisher nicht einfach für mich. Dennoch freue ich mich schon jetzt auf morgen, zumal wir wissen, dass unser Auto im Rennen konkurrenzfähig ist. Ich bin zuversichtlich, ein paar Positionen gutmachen zu können."
Monisha Kaltenborn, Teamchefin:
"Das ist ein Qualifying-Ergebnis, das unser Potenzial erneut aufgezeigt hat. Mit einem Auto konnten wir es umsetzen. Für Marcus war es persönlich ein ausgezeichnetes Ergebnis. Damit haben wir im Rennen sicher gute Chancen auf Punkte, und wir werden alles versuchen, diese einzufahren. Felipe hatte während des gesamten Wochenendes Schwierigkeiten mit der Balance seines Autos, konnte aber im Qualifying dennoch einen beachtlichen Schritt nach vorne machen, insofern ist es schade, dass er den Sprung ins Q2 nicht schaffte. Wichtig ist jetzt, dass wir uns gemeinsam mit ihm aufs Rennen konzentrieren, denn die Chancen sind allemal da."
Giampaolo Dall’Ara, Leitender Ingenieur an der Rennstrecke:
"Einmal mehr ein interessantes Qualifying, wie es hier in Malaysia durchaus üblich ist. Am Anfang lief es gut, doch dann verloren wir Felipe in Q1. Marcus zeigte eine starke Leistung und erreichte eine sehr gute Zeit. Anschliessend war es angesichts des sich nähernden tropischen Gewitters eine Frage der Taktik. Marcus reihte sich in Q2 weit vorne ein, was uns später half, nicht in den Verkehr zu kommen. In Q3 wählten wir eine eher konservative Herangehensweise und schickten Marcus zuerst auf den Regenreifen auf die Strecke, ehe wir dann die Intermediates aufzogen. Glückwunsch an Marcus zu einer starken Leistung."
Ericsson stösst in Malaysia in Q3 vor
Im Qualifying zum Grossen Preis von Malaysia zeigten die beiden Sauber-Piloten unterschiedliche Leistungen. Einer stiess gar ins Q3 vor.