Die im Dezember 2014 gestartete Fan-Sammelaktion "Härzbluet für üse FC Thun" hat gestern die 150'000 Franken-Marke geknackt. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Zumal der Vorstand um Filmregisseur Luki Frieden diesen Betrag mit einer neuen Aktion vervielfachen möchte. Seit dem 1. Januar ist...
Die im Dezember 2014 gestartete Fan-Sammelaktion "Härzbluet für üse FC Thun" hat gestern die 150'000 Franken-Marke geknackt. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Zumal der Vorstand um Filmregisseur Luki Frieden diesen Betrag mit einer neuen Aktion vervielfachen möchte.
Seit dem 1. Januar ist die Mitgliederzahl von rund 1'500 auf über 1'900 angewachsen. Der Mitgliederbeitrag beträgt Fr. 50.- für eine Passivmitgliedschaft und 100 Franken für eine Aktivmitgliedschaft.
"Einzelne haben uns als Gönner sogar 500 oder 1'000 Franken überwiesen", freut sich Luki Frieden, Initiant der Fan-Aktion, die bei einem Bier entstanden ist und mittlerweile ungeahnte Dimensionen angenommen hat. Mit den 150'000 Franken ist der Verein in die Kategorie eines Gold-Sponsors des FC Thun aufgestiegen!
Neben Sympathisanten des FC Thun und anderer Schweizer Klubs finden sich darunter auch viele Leute, die mit Fussball eigentlich nichts anfangen können. Sie öffnen ihr Herz und ihr Portemonnaie für den finanziell akut in Bedrängnis geratenen FC Thun. Für jenen Klub also, der in der Meisterschaft Jahr für Jahr mit kleinem Budget hervorragende Leistungen bringt und der in der ganzen Schweiz - nicht erst seit der Champions-League-Teilnahme 2005 - Sympathien geniesst.
Von Schaffhausen bis Alaska
Besonders berührend ist eine Spende, die eine Anhängerin des FC Schaffhausen dem Verein extra nach Thun ans Testspiel Thun-Schaffhausen gebracht hat. "Angesichts der Tatsache, dass die Frau selber von der Sozialhilfe lebt, ist dies ein herzergreifendes Zeichen der Solidarität", meint Frieden.
Ähnlich ans Herz geht die Geschichte eines Kindes aus dem Baselland, das auf Weihnachtsgeschenke verzichtete und die Eltern bat, die 150 Franken dem FC Thun zu spenden. Sogar aus Alaska fand Spendengeld den Weg bis nach Thun.
Auch Fans von Fortuna Düsseldorf aus der 2. Deutschen Bundesliga zeigten sich solidarisch und traten dem Verein mit einer Spende bei. Fortuna Düsseldorf hat selber finanziell schwierige Zeiten durchgemacht.
Neue grosse Pläne
Momentan arbeitet der Vorstand von "Härzbluet für üse FC Thun" Tag und Nacht an einer neuen Idee. Obwohl die Pläne bereits weit fortgeschritten sind, ist noch nichts spruchreif. Doch klar ist, dass Frieden damit grosse Ziele hat: "Wir streben eine Vervielfachung der bereits gesammelten 150'000 Franken an."
Seit dem 1. Januar ist die Mitgliederzahl von rund 1'500 auf über 1'900 angewachsen. Der Mitgliederbeitrag beträgt Fr. 50.- für eine Passivmitgliedschaft und 100 Franken für eine Aktivmitgliedschaft.
"Einzelne haben uns als Gönner sogar 500 oder 1'000 Franken überwiesen", freut sich Luki Frieden, Initiant der Fan-Aktion, die bei einem Bier entstanden ist und mittlerweile ungeahnte Dimensionen angenommen hat. Mit den 150'000 Franken ist der Verein in die Kategorie eines Gold-Sponsors des FC Thun aufgestiegen!
Neben Sympathisanten des FC Thun und anderer Schweizer Klubs finden sich darunter auch viele Leute, die mit Fussball eigentlich nichts anfangen können. Sie öffnen ihr Herz und ihr Portemonnaie für den finanziell akut in Bedrängnis geratenen FC Thun. Für jenen Klub also, der in der Meisterschaft Jahr für Jahr mit kleinem Budget hervorragende Leistungen bringt und der in der ganzen Schweiz - nicht erst seit der Champions-League-Teilnahme 2005 - Sympathien geniesst.
Von Schaffhausen bis Alaska
Besonders berührend ist eine Spende, die eine Anhängerin des FC Schaffhausen dem Verein extra nach Thun ans Testspiel Thun-Schaffhausen gebracht hat. "Angesichts der Tatsache, dass die Frau selber von der Sozialhilfe lebt, ist dies ein herzergreifendes Zeichen der Solidarität", meint Frieden.
Ähnlich ans Herz geht die Geschichte eines Kindes aus dem Baselland, das auf Weihnachtsgeschenke verzichtete und die Eltern bat, die 150 Franken dem FC Thun zu spenden. Sogar aus Alaska fand Spendengeld den Weg bis nach Thun.
Auch Fans von Fortuna Düsseldorf aus der 2. Deutschen Bundesliga zeigten sich solidarisch und traten dem Verein mit einer Spende bei. Fortuna Düsseldorf hat selber finanziell schwierige Zeiten durchgemacht.
Neue grosse Pläne
Momentan arbeitet der Vorstand von "Härzbluet für üse FC Thun" Tag und Nacht an einer neuen Idee. Obwohl die Pläne bereits weit fortgeschritten sind, ist noch nichts spruchreif. Doch klar ist, dass Frieden damit grosse Ziele hat: "Wir streben eine Vervielfachung der bereits gesammelten 150'000 Franken an."