Der Routinier verdrehte sich im letzten Spiel der NLA-Meisterschaft gegen St. Otmar St. Gallen in der zweiten Spielhälfte bei einer unglücklichen Bewegung ohne Fremdeinwirkung das Knie und humpelte vom Platz. Die anschliessenden Untersuchungen brachten jetzt den Befund: Kreuzbandriss am linken Knie – und sechs bis acht Monate Zwangspause.
Der Teamroutinier (336 NLA-Einsätze, davon 268 für den HC Kriens) wird sich in den nächsten Tagen einem operativen Eingriff unterziehen und startet danach ein umfassendes Reha-Programm. Es ist in der langen, 17jährigen Handball-Karriere von Roman Schelbert die erste ernsthafte Verletzung des HCK-Rekordspielers.
Stimmen zur Hiobsbotschaft
Der Muotathaler zeigte sich schon kurz nach der Diagnose von Teamarzt Christian Ryf entschlossen, den eben erst um ein Jahr verlängerten Vertrag beim HC Kriens-Luzern zu erfüllen. Der 32jährige Routinier dazu: "Ich will aufs Spielfeld zurückkehren und werde alles dafür tun, dass ich auch eine zehnte NLA-Saison mitmachen kann."
Nick Christen, CEO der HC Kriens-Luzern AG: "Wir werden Roman Schelbert bei diesem Vorhaben alle nur erdenkliche Unterstützung zukommen lassen. Er ist ein verdienter Spieler für unser Team, dem wir jetzt die nötige Zeit geben. Zuerst soll er einmal wieder ganz gesund werden. Danach schauen wir weiter. Aber ich bin überzeugt, dass er bei einem normalen Heilungsverlauf den Willen und den Biss hat, um sich noch einmal an seine tolle Form dieses Jahres heranzukämpfen."
HCK-Goalie Schelbert mit Kreuzbandriss out
Pech für Roman Schelbert, den Torhüter der NLA-Handballer des HC Kriens-Luzern.