Helfer retten Rehkitze vor dem Mähtod

Ein Symbolbild zeigt ein Rehkitz, das sich im hohen Gras versteckt, eine Methode zum Schutz vor Mähmaschinen.
Ein Symbolbild zeigt ein Rehkitz, das sich im hohen Gras versteckt, eine Methode zum Schutz vor Mähmaschinen. (Bildquelle: Polizei )

Umgedrehte Wäschekörbe, Harassen oder Kisten auf Wiesen haben derzeit einen wichtigen Zweck: Sie schützen Rehkitze und andere Jungtiere während der Mäharbeiten vor schweren Verletzungen oder dem Tod. Spaziergänger werden gebeten, die Abdeckungen nicht zu entfernen und ausreichend Abstand zu halten.

Umgedrehte Wäschekörbe, Kisten oder Harassen, die scheinbar zufällig in der Natur herumstehen, wirken auf den ersten Blick vielleicht befremdlich. Dahinter steckt jedoch lebensrettender Tierschutz! Unter den Kisten liegt nämlich häufig ein Rehkitz oder ein anderes Jungtier, das von engagierten HelferInnen vor den scharfen Klingen der Mähmaschinen in Sicherheit gebracht wurde.

Rehkitze folgen ihrem natürlichen Instinkt: Um sich vor Fressfeinden zu tarnen, ducken sie sich regungslos ins hohe Gras und bewegen sich auch bei Gefahr nicht von der Stelle. Deshalb werden sie beim Mähen oft übersehen und dabei schwer verletzt oder sogar getötet.

Die provisorischen Schutzabdeckungen sind kein Gefängnis. Sie dienen dazu, die Tiere kurzfristig zu sichern, bis die Mäharbeiten beendet sind.

Wenn Sie bei Ihren Outdooraktivitäten ein solches Behältnis entdecken:

  • Entfernen Sie auf keinen Fall den Schutz oder die angebrachte Markierung!
  • Behalten Sie ausreichend Abstand, um zusätzlichen Stress für das Tier zu vermeiden.
  • Vertrauen Sie darauf, dass die zuständigen Helfer in der Nähe sind oder bald zurückkehren und das Tierkind wieder mit seiner Mutter vereint wird.

Quelle der Nachricht: Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST)