Berichte über einen angeblichen Schmuggel-Versuch grösseren Ausmasses des beim Fussball-Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim unter Vertrag stehenden südkoreanischen Nationalspielers Jin-Su Kim (fussballinfos.ch berichtete) weisen Spieler und Verein zurück.
Die aufgestellten Behauptungen stellen wir wie folgt klar:
Laut dem Klub vorliegenden Original-Zoll-Unterlagen hat es sich bei den eingeführten Waren lediglich um einen Tablet-PC sowie eine Damen-Handtasche gehandelt. Dass damit die hiesigen Zollbestimmungen verletzt wurden (erlaubt sind Einfuhren in einem Gegenwert von maximal 430 Euro) ist unstrittig, war dem Spieler aber nicht bewusst. Noch vor Ort beglich er die sogenannte Einfuhr-Umsatzsteuer in Höhe von 396,05 Euro und durfte die gekauften Waren dann auch unmittelbar mitnehmen. Kim rechnet nun zusätzlich mit einem Bussgeld, das er "selbstverständlich akzeptieren" werde.
"Es tut mir sehr leid, dass ich einen Fehler gemacht habe, für den ich die Verantwortung übernehmen werde. Mit der Tasche wollte ich meiner Mutter eine Freude bereiten, nachdem ich fast einen Monat beim Asien-Cup in Australien war", sagt Kim, dessen Mutter ebenfalls in Deutschland weilt.
Von der "übertrieben Darstellung, die den Spieler in ein schlechtes Licht rückt", ist Alexander Rosen, Direktor Profifussball der TSG, enttäuscht. "Jin-Su hatte uns über den Vorfall am Frankfurter Zoll direkt informiert. Er ist ein aufrechter Junge, aber natürlich ist auch ihm bewusst, dass seine Unwissenheit keine Entschuldigung ist."
Hoffenheim weist Schmuggel-Vorwürfe gegen Kim zurück
Berichte über einen angeblichen Schmuggel-Versuch grösseren Ausmasses des beim Fussball-Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim unter Vertrag stehenden südkoreanischen Nationalspielers Jin-Su Kim (fussballinfos.ch berichtete) weisen Spieler und Verein zurück. Die aufgestellten Behauptungen stellen wir...