Nach der ungewöhnlich Wärme in der ersten Januarhälfte brachten Nordwest- und Nordströmungen in der zweiten Januarhälfte den Winter zurück in die Schweiz.
Im Flachland der Alpennordseite bewegten sich die Tagesmitteltemperaturen im normalen Januarbereich. In Berglagen wurde es kalt. Die Tagesmitteltemperaturen sanken hier vom 17. bis am 24. oft 3 bis knapp 5 Grad, am 25. sogar 5 bis knapp 8 Grad unter die Norm 1981 bis 2010.
Demgegenüber zeigten sich die Tieflagen der Alpensüdseite vom 23. bis am 25. Januar sehr mild. Kräftiger Nordwind und viel Sonne liessen die Tagesmitteltemperaturen 3 bis knapp 5 Grad über die Norm steigen.
Schnee bis ins Flachland
Am 16. und 17. Januar zog ein markantes Störungssystem mit kräftigen Niederschlägen über die Schweiz. Beidseits der Alpen fiel Schnee bis ins tiefe Lagen. Vom 19. auf den 20., im Süden auch am 21., schneite es erneut regional bis in die Niederungen. Kühlfeuchte Luft einer kräftigen Nordwest- bis Nordströmung sorgte schliesslich in der Nacht vom 24. auf den 25. im nördlichen Flachland für eine Schneedecke vom Genfersee bis zum Bodensee.
Zu warmer Januar erwartet
Trotz der Abkühlung in der zweiten Monatshälfte wird gemäss den aktuellen Modellberechnungen insgesamt ein zu warmer Januar erwartet. Gemittelt über die ganze Schweiz zeichnet sich ein Temperaurüberschuss von 1,2 Grad im Vergleich zur Norm 1981 bis 2010 ab.
Im Tessin dürfte der Überschuss sogar gegen 2 Grad betragen, womit es hier einer der wärmsten Januarmonate seit Messbeginn 1864 wäre. Für Gipfellagen wird hingegen eine leicht unterdurchschnittliche Januartemperatur berechnet.
Januar - Die Rückkehr des Winters
Nach der ungewöhnlich Wärme in der ersten Januarhälfte brachten Nordwest- und Nordströmungen in der zweiten Januarhälfte den Winter zurück in die Schweiz. Im Flachland der Alpennordseite bewegten sich die Tagesmitteltemperaturen im normalen Januarbereich. In Berglagen wurde es kalt. Die...