Jeder Dritte schmückt seinen Weihnachtsbaum schon vor dem 4. Advent

(Bildquelle: infoticker)

Herr und Frau Schweizer geniessen die Weihnachtstage so lange wie möglich: Bei jedem Neunten steht schon seit Ende November ein geschmücktes Tannenbäumchen im Wohnzimmer. Bis zum vierten Advent wird dies bei jedem Dritten der Fall sein. Für alle diejenigen, die in diesen Tagen die...

Herr und Frau Schweizer geniessen die Weihnachtstage so lange wie möglich: Bei jedem Neunten steht schon seit Ende November ein geschmücktes Tannenbäumchen im Wohnzimmer. Bis zum vierten Advent wird dies bei jedem Dritten der Fall sein. Für alle diejenigen, die in diesen Tagen die Weihnachtsguetsli-Produktion anlaufen lassen, hat "Marketagent.com" noch einen Tipp: Am meisten Zuspruch gibt es - ganz traditionell - für Mailänderli und Zimtsterne, am wenigsten für Christstollen und Panettone.

Während die Meisten erst gerade am Überlegen sind, welche Geschenke sie ihren Liebsten unter den Weihnachtsbaum legen könnten, haben die ersten Weihnachtsfans ihre Tannenbäumchen schon geschmückt: Bei jedem und jeder Neunten (11%) blinkt und funkelt es spätestens am ersten Advent in der heimischen Stube. Bis zum vierten Advent haben rund ein Drittel ihre Weihnachtsbäume fertig geschmückt. Vor allem Männer gehen das Projekt Weihnachtsbaum früher an (39%, Frauen 29%).

Während der 23. Dezember bei jedem und jeder Fünften der bevorzugte Tag zum Baumschmücken ist, warten rund 28 Prozent der Frauen, aber nur 16 Prozent der Männer damit bis zum Heilig Abend. Rund jeder und jede Vierte verzichtet darauf, zu Hause einen Weihnachtsbaum aufzustellen.

Mailänderli und Zimtsterne top, Christstollen und Panettone flop

Nicht nur das Schmücken des Baumes, sondern auch die Weihnachtsguetsli-Produktion will in diesen Dezembertagen geplant sein. Wer sichergehen möchte, dass seine Arbeit entsprechend gewürdigt wird und die Guetsli auf viel Anklang stossen, sollte sich vor allem auf das Backen von Mailänderli und Zimtsternen konzentrieren. Dieses traditionelle Weihnachtsgebäck zählt zu den beliebtesten von Herr und Frau Schweizer.

Vor allem Frauen mögen die buttrigen Weihnachtsguetsli (23%, Männer 12%), während Männer Zimtsterne leicht favorisieren (18%, Frauen 14%). Die Mühe sparen kann man sich hingegen bei Stollen, Sablé- und Spekulatius-Gebäck: Sie belegen auf der Beliebtheitsskala die hintersten Ränge mit weniger als 2 Prozent Zuspruch.

Internet als Rezeptquelle

Doch Mailänderli sind nicht gleich Mailänderli: Für die besten Guetsli verlassen sich zwei Drittel der befragten Frauen auf das Backbuch ihres Vertrauens (Männer 35%), während Männer eher bevorzugt auf altbewährte Familienrezepte zurückgreifen (39%, Frauen 43%).

Auch das Internet hat sich mittlerweile als gute Rezeptquelle durchgesetzt, holen sich doch rund ein Drittel der befragten Frauen und Männer dort ihre Guetslirezepte ab. Nur jeder und jede Zwölfte (8%) ist so mutig, Guetslirezepte selbst zu kreieren. Jeder vierte Mann (23%) und jede elfte Frau (9%) lässt aber lieber andere für sich backen.