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Kanton St. Gallen: Fahndungserfolg bei Raubüberfällen

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Am Samstag (11.10.2014), ist ein 33-jähriger Spanier nach einem Raubüberfall in Trübbach festgenommen worden. Die Abklärungen zeigten deliktische Verbindungen zu einem 22-Jährigen aus Sri Lanka, einem 23-jährigen Italiener und später zu drei Schweizern im Alter von 21, 24 und 28 Jahren. Diese...

Am Samstag (11.10.2014), ist ein 33-jähriger Spanier nach einem Raubüberfall in Trübbach festgenommen worden. Die Abklärungen zeigten deliktische Verbindungen zu einem 22-Jährigen aus Sri Lanka, einem 23-jährigen Italiener und später zu drei Schweizern im Alter von 21, 24 und 28 Jahren. Diese Personen wurden ebenfalls festgenommen. Im weiteren Verlauf liessen sich, unter anderem, zwei weitere Raubtatbestände und mehrere Einbruchsdelikte klären.

Der 33-jährige Spanier gestand drei Raubüberfälle. Am Freitag (03.01.2014) überfiel er die Coop-Tankstelle in FL-Balzers und am Mittwoch (12.02.2014) die Coop-Tankstelle Haag. Bei beiden Tatbeständen war er schwarz gekleidet, trug eine Vendetta-Maske und bedrohte die Angestellten mit einer Pistole. Am Samstag (11.10.2014) verübte der 33-jährige Spanier, mit einer Strumpfmaske vermummt und mit einer Pistole bewaffnet, einen Raubüberfall in einem Lokal in Trübbach. Er konnte von zwei Gästen sowie dem Wirt angehalten und der Polizei übergeben werden. Als Tatbeteiligte liessen sich ein 23-jähriger Italiener und ein 22-jähriger Mann aus Sri Lanka ermitteln und festnehmen.

Kontrolliert und verhaftet

Am Donnerstag (30.10.2014) kontrollierte die Kantonspolizei St. Gallen in Sevelen drei Schweizer im Alter von 21, 24 und 28 Jahren und nahm sie wegen Einbruchverdachts fest. Es zeigte sich, dass die drei Schweizer mit den bereits wegen Raubes inhaftierten Männern Einbruchdiebstähle verübten. Bislang liessen sich mehr als 20 Tatbestände im Raum Buchs, Fürstentum Liechtenstein und Graubünden klären. Die Beschuldigten waren in wechselnder Zusammensetzung tätig. Aus den Tatbeständen resultierte ein Delikts- und Schadensbetrag von jeweils mehr als 20'000 Franken.

Das Vorverfahren der Staatsanwaltschaft und der Kantonspolizei St.Gallen ist noch nicht ganz abgeschlossen. Unter anderem wird noch wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz, gegen das Waffengesetz und wegen mehrfachen Betrugs ermittelt.

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