Keine Punkte für Sauber in Barcelona

(Bildquelle: infoticker)

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Mit den Plätzen 12 (Nasr) und 14 (Ericsson) beim Grossen Preis von Spanien holte das Sauber F1 Team das Maximum aus seinen derzeitigen Möglichkeiten heraus. Beide Piloten zeigten eine solide Leistung, die dem Schweizer Team aber keine Punkte bescherte. Direkt im Anschluss an den Grossen Preis von Spanien arbeitet das Sauber F1 Team an den kommenden Testtagen am Dienstag und Mittwoch an der Performance des Sauber C34-Ferrari.

Marcus Ericsson: (Startnummer 9)
Gestartet auf Medium-Reifen, nach 18 Runden auf Medium-Reifen gewechselt und nach 45 Runden auf harte Reifen gewechselt

"Mit dem 14. Platz können wir nicht zufrieden sein. Dennoch glaube ich, dass wir an diesem Wochenende all unsere derzeitigen Möglichkeiten ausgeschöpft haben. Ich hatte zwar einen akzeptablen Rennstart, blieb im Anschluss aber für einige Runden im Verkehr stecken. Es ist schade, dass wir insbesondere bei meinem ersten Boxenstopp etwas Zeit verloren haben. Wir müssen sicherstellen, es in den nächsten Rennen besser zu machen, und ich bin zuversichtlich, dass wir das auch tun werden. Nun müssen wir uns auf die Testfahrten in den kommenden Tagen fokussieren. Dabei werden wir alles tun, um das Auto für die nächsten Rennen weiterzuentwickeln."

Felipe Nasr: (Startnummer 12)
Gestartet auf Medium-Reifen, nach 12 Runden auf Medium-Reifen und nach 39 Runden auf harte Reifen gewechselt

"Es war ein schwieriges Rennen. Im Vergleich zu unseren direkten Konkurrenten waren unsere Rundenzeiten auf den Medium- sowie harten Reifen nicht schnell genug. Uns fehlt weiterhin etwas Abtrieb, was dazu führte, dass wir gewisse Nachteile im Rennen hatten. Der Wechsel von einer Drei-Stopp auf eine Zwei-Stopp-Strategie war die richtige Entscheidung. Aus meiner Sicht habe ich das Maximum aus dem Auto herausgeholt. Mehr als der 12. Platz war heute aus eigener Kraft nicht möglich."

Monisha Kaltenborn, Teamchefin:
"Aufgrund der Startpositionen 15 und 16 hatten wir bereits eine schwierige Ausgangslage. Dies führte dazu, dass heute nicht mehr möglich war. Unsere Fahrer haben eine solide Leistung gezeigt. Nun fokussieren wir uns auf das nächste Rennen in Monaco, auf einer Strecke, die uns eher entgegenkommen sollte."

Giampaolo Dall'Ara, Leitender Ingenieur an der Rennstrecke:
"Nach einem schwierigen Qualifying hatten wir wie erwartet kein einfaches Rennen. Daran konnte auch unser Wechsel von einer Drei- auf eine Zwei-Stopp- Strategie nichts ändern. Bei den Testfahrten am Dienstag und Mittwoch werden wir hier in Barcelona weiter an der Performance des Sauber C34-Ferrari arbeiten."