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Nach einem durchaus vielversprechenden Qualifying endete der Grosse Preis von Malaysia auf dem Sepang International Circuit für das Sauber F1 Team mit einer Enttäuschung: Felipe Nasr musste nach einem Kontakt mit Kimi Räikkönens Ferrari bereits in Runde zwei an die Boxen, um neue Reifen und eine neue Frontnase montieren zu lassen. Damit waren seine Chancen stark beeinträchtig. Er wurde letztlich 12.
Marcus Ericssons Rennen endete in Runde vier, als er beim Versuch, Nico Hülkenberg zu überholen, ins Kiesbett rutschte und nicht mehr weiterfahren konnte.
Marcus Ericsson: (Startnummer 9)
Gestartet auf Medium-Reifen.
"Es ist sehr frustrierend, ein positives Wochenende auf diese Weise beenden zu müssen. Ich fühlte mich von Beginn an wohl im Auto und konnte in Runde 1 einen Platz gutmachen. Nico (Hülkenberg) hatte auch einen guten Start und lag vor mir. Ich war schneller als er und habe versucht, ihn in Kurve 1 aussen anzugreifen. Ich weiss, dass man an dieser Stelle gut überholen kann, allerdings habe ich das Heck verloren, bin ins Kiesbett gerutscht und konnte nicht mehr weiterfahren. Nichtsdestotrotz sollten wir die positiven Aspekte dieses Wochenendes mitnehmen. Ich habe aus meinem Fehler gelernt. In China werden wir umso stärker zurückschlagen."
Felipe Nasr: (Startnummer 12)
Gestartet auf Medium-Reifen, nach 2, 20 und 30 Runden auf harte Reifen gewechselt, nach 43 Runden auf Medium-Reifen gewechselt.
"Es war kein einfaches Wochenende. Schon von Beginn an hatte ich Schwierigkeiten eine für mich gute Fahrzeugabstimmung zu finden. Wir müssen verstehen, warum die Rundenzeiten nicht schnell genug waren. Das Rennen war schwierig, zumal ich schon in der ersten Runde Kimi (Räikkönen) touchierte. Ich hätte es verhindern können, aber solche Zwischenfälle können beim Rennen fahren passieren. Nun müssen uns auf das nächste Wochenende in China konzentrieren."
Monisha Kaltenborn, Teamchefin:
"Es ist sehr schade, dass wir hier keine Punkte einfahren konnten, denn die Möglichkeit war allemal da. Leider waren beide Piloten frühzeitig in Zwischenfälle verwickelt. Für Marcus war das Rennen damit zu Ende. Felipes Chancen wurden natürlich stark beeinträchtigt, doch er kämpfte nachher weiter. Leider wurde er dafür nicht mit Punkten belohnt. Natürlich ist das Ergebnis enttäuschend, aber wir nehmen auch Positives von diesem Rennwochenende mit. Unser Paket ist konkurrenzfähig, was es uns erlaubt, um Punkte zu kämpfen. Diese Chancen müssen wir nun nutzen."
Giampaolo Dall'Ara, Leitender Ingenieur an der Rennstrecke:
"Technisch betrachtet war es ein weiterer problemloser Tag, doch damit ist das Positive auch bereits erwähnt. Unglücklicherweise wurden beide Piloten bereits in den ersten Runden in Zwischenfälle verwickelt, so dass unsere geplante Strategie hinfällig wurde. Also mussten wir das Rennen neu bewerten, und zwar nur noch für ein Auto, nachdem Marcus ausgeschieden war. Wir wechselten von den geplanten drei Stopps auf vier, was nicht falsch war. Aber das Rennen war dennoch verloren. Das ist natürlich sehr enttäuschend."
Keine Punkte für Sauber in Malaysia
Nach dem starken Saisonauftakt in Australien ist das Sauber F1 Team auf den Boden der Realität zurückgeholt worden. In Malaysia gab es keine Punkte für die Schweizer.