Bei den Lakers Stäfa freut man sich über den Neuzugang aus der deutschen Bundesliga: "Nach einer Schulteroperation vor anderthalb Jahren suchte Philipp einen Tapetenwechsel weg von VfL Gummersbach, um sich auf seiner Premiumposition auf Rückraum Mitte mit vielen Spielanteilen wieder zu alter Stärke zu entwickeln. Wir freuen uns sehr auf ein grosses Talent des deutschen Handballs", sagt Team-Manager Dani Perisa, der am Rande des Final4-Turniers die finalen Gespräche mit Philipp und dessen Vater Gunnar führte.
Der Kontakt in die Schweiz kam unter anderem durch Philipps Patenonkel Christian Ramota aus St. Gallen zustande, der früher mit Vater Gunnar gemeinsam bei VfL Gummersbach spielte. Auch er empfahl Stäfa und die Schweizer Liga als die richtige Stufe für Philipp, um sich weiter zu entwickeln.
Jaeger: "Vom Konzept sehr angesprochen"
Der Name Jaeger ist mit dem Handball in Gummersbach seit Jahrzehnten fest verwurzelt. Rolf Jaeger, der Grossvater Philipps, spielte in den 50er und 60 Jahren für die Gummersbacher und feierte anschliessend als Trainer grosse Erfolge. Philipps Vater Gunnar war ebenfalls viele Jahre für den VfL in der Bundesliga aktiv und wurde 1991 mit Gummersbach 1. Gesamtdeutscher Meister.
Philipp Jaeger freut sich sehr auf Stäfa und sein neues Team: "Seit dem ersten Kontakt mit Stäfa hat mich das Konzept von Dani Perisa und Predrag Milicic sehr angesprochen, mit schnellem und spielstarkem Handball nach einem Umbruch wieder zu Erfolgen zu kommen. Stäfa hat sich sehr um mich bemüht und macht einen familiären und dennoch erfolgsorientierten Eindruck. Ich glaube, wir können hier als leidenschaftlich kämpfende Mannschaft gemeinsam einiges erreichen."
Lakers Stäfa verpflichten deutsches Spielmacher-Talent
Die "Gelb-Schwarzen" verstärken für die kommende Saison weiterhin ihren Kader. Philipp Jaeger kommt für zwei Jahre vom deutschen Bundesligisten VfL Gummersbach an den oberen Zürichsee. Der 21 Jahre alte deutsche Junioren-Nationalspieler ist Spielmacher, kann aber auch variabel im Rückraum und auf...