Beachsoccer ist (noch) nicht olympisch. An den Europaspielen, die vom 12. bis 28. Juni 2015 in Baku stattfinden, gehört die Sportart hingegen zum Programm. Swiss Olympic hat am Wochenende das Schweizer Beachsoccer-Nationalteam offiziell für Baku 2015 selektioniert. Die Equipe von Coach Angelo Schirinzi zählt in Aserbaidschan zu den Medaillenkandidaten.
"Das sind coole Jungs, die unsere Delegation bereichern werden", sagt Ralph Stöckli, der Chef de Mission von Swiss Olympic. In Absprache mit den jeweiligen Verbänden hat Swiss Olympic zudem die Athletinnen und Athleten aus den Sportarten Basketball (3x3), Schwimmen, Synchronschwimmen und Wasserspringen selektioniert.
Damit sind die Selektionen für Baku 2015 abgeschlossen. 130 Athletinnen und Athleten werden für die Schweiz an den Europaspielen teilnehmen. Inklusive Trainern, Betreuern und Funktionären dürfte die Delegation um die 200 Personen umfassen.
30 Sportarten, 6'000 Athletinnen und Athleten und Quotenplätze für Rio
Die Europaspiele (European Games) unter der Ägide des European Olympic Commitee finden in diesem Juni zum ersten Mal statt und sollen künftig wie die Olympischen Spiele jeweils im Vierjahresrhythmus ausgetragen werden. Über 6'000 Athleten aus mehr als 50 Ländern werden in Baku in 30 Sportarten um Medaillen kämpfen. In neun Sportarten sind Punkte oder sogar Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro zu gewinnen.
Mit Beachsoccer, Sambo und Karate sind auch drei nicht-olympische Sportarten in das Programm aufgenommen worden. Ausserdem werden verschiedene Wettkämpfe in nicht-olympischen Disziplinen von olympischen Sportarten ausgetragen (z.B. 3x3 Basketball, Aerobic und Akrobatik im Turnen). "Damit bieten die Europaspiele einen spannenden Mix", sagt Ralph Stöckli. Er ist überzeugt, dass die selektionierten Athletinnen und Athleten in Baku die Gelegenheit erhalten, wertvolle Erfahrungen an einem Multisportevent zu sammeln, die wichtig für den weiteren Verlauf ihrer sportlichen Laufbahn sind.
Selektionen für Baku 2015 - Teil 3
Basketball:
Frauen
- Marielle Giroud, Martigny VS
- Sarah Kershaw, Avry-sur-Matran FR
- Alexia Rol, Pully VD
- Caroline Turin, Nyon VD
Männer
- Cyril Bächler, Villars-sur-Glâne FR
- Westher Molteni, Lugano TI
- Nikola Stevanovic, Luzern LU
- Mathias Tolusso, Vevey VD
Beachsoccer:
- Philipp Borer, Röschenz BL
- Glenn Hodel, Baden-Dättwil AG
- Kaspar Jäggy, Bern BE
- Moritz Jäggy, Binningen BL
- Valentin Jäggy, Basel BS
- Stephan Leu, Oberwil BL
- Samuel Lutz, Meltingen SO
- Michael Misev, Breitenbach SO
- Noel Ott, Wettingen AG
- Sandro Spaccarotella, Tägerig AG
- Nico Stalder, Büsserach SO
- Dejan Stankovic, Buchs AG
Schwimmen:
Frauen
- Jill Benne, Bäretswil ZH
- Rebecca Petö, Breganzona TI
- Zoe Preisig, Saland ZH
- Olivia Sindico, Nussbaumen AG
Männer
- Jacques Läuffer, Abtwil AG
- Manuel Leuthard, Frenkendorf BL
- Thomas Maurer, Unterseen BE
- Andrea Mozzini-Vellen, Camorino TI
- Olivier Petignat, Herrliberg ZH
- Cla Remund, Bolligen BE
- Timothy Schlatter, Stein am Rhein AG
- Nico Spahn, Nänikon ZH
Synchronschwimmen:
Frauen
- Maxence Bellina, Montricher VD
- Anaïs Bernard, Lussy-sur-Morges VD
- Christine Fluri, Solothurn SO
- Mélisande Jaccard, Confignon GE
- Vivienne Koch, Grabs SG
- Joelle Peschl, Freidorf TG
- Maria Piffaretti, Stettlen BE
- Pauline Rosselet, Echandens VD
- Lara Soto, Zürich ZH
- Sarina Weibel, Erlenbach ZH
Wasserspringen:
Frauen
- Vivian Barth, Küttigen AG
- Madeline Coquoz, Pont-la-Ville FR
- Lara Schilling, Gockhausen ZH
Männer
- Simon Rieckhoff, Lausanne VD
- Fabian Stepinski, Zürich ZH
- Jonathan Suckow, Petit-Saconnex GE
- Jan Wermelinger, Uetikon am See ZH