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Meilensteine im Zolli - Neue Anlage und Mitbewohner für die Elefanten

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Im Zoo Basel wird zurzeit die Elefantenanlage "Tembea" gebaut. Ein neues Haus, Suhlen, Bäder, Duschen, unterschiedliche Gehegestrukturen und Bodenbeläge sollen den Elefantenalltag spannend gestalten. Einige Beschäftigungsmöglichkeiten sind auf der entstehenden Anlage bereits zu sehen....

Im Zoo Basel wird zurzeit die Elefantenanlage "Tembea" gebaut. Ein neues Haus, Suhlen, Bäder, Duschen, unterschiedliche Gehegestrukturen und Bodenbeläge sollen den Elefantenalltag spannend gestalten. Einige Beschäftigungsmöglichkeiten sind auf der entstehenden Anlage bereits zu sehen. Neue Seile, Tore und Pfosten werden jetzt einem Härtetest unterzogen, "Testpersonen" sind die Elefanten selbst. Die Eröffnung ist in zwei Schritten geplant, im Frühling 2016 wird das Haus fertiggestellt, knapp ein Jahr danach die Gesamtanlage.

Elefanten bewegen sich nicht nur zur Futter- und Wassersuche, sondern auch um Partner zu finden. Ausgewachsene Elefantenbullen sind Einzelgänger, schliessen sich aber Herden an, wenn brünstige Kühe dabei sind. Aus diesem Grund ist die neue Anlage in mehrere Kompartimente unterteilbar. So können Einzeltiere jederzeit zusammengeführt oder getrennt werden und es entstehen täglich wechselnde "Wanderrouten". Die Aussenanlagen sind durch schattenspendende Grüninseln, Absperrpfosten und Seile unterteilt und die Elefanten können wahlweise Kontakt aufnehmen oder sich zurückziehen.

Schrittweise zum Ziel

Der Bau der Bullen-Aussenanlage ist bereits fortgeschritten: Der die Anlage begrenzende, begehbare Graben, das Badebecken, die Suhle, einige Futterstellen und an die Etoschaanlage erinnernde Kunstfelsen sind fast fertig. Als nächster Schritt wird die Bullenanlage mit unterschiedlichen Bodensubstraten, Wasser, Totholz und Pflanzen eigerichtet und ab Spätsommer 2015 den Kühen zur Verfügung gestellt. Von der zweiteiligen Aussenanlage der Kühe ist momentan v.a. das Badebecken im Rohbau zu sehen.

Das sich ebenfalls im Rohbau befindende Elefantenhaus wird im Frühling 2016 bezugsbereit sein. Die neue Lemuren-Anlage auf dem Restaurantweiher wird ab Frühling 2015 in Angriff genommen. Nach dem Umzug ins neue Haus anfangs 2016 wird das alte Elefantenhaus abgerissen. Ganz zum Schluss werden der Zugang zum Haus von der Restaurantseite sowie die Beobachtungsplattform zwischen Restaurant und Elefantenanlage gebaut.

Härtetest für die Gehege-Einrichtung

Während die Umrisse der neuen Elefantenanlage immer deutlicher sichtbar werden, üben die Elefantenkühe "Rosy" (19), "Maya" (20), "Heri" (38) und "Malayka" (43) bereits für die Haltung auf der neuen Anlage. Über 80 Futterstellen in unterschiedlichsten Ausführungen werden ihnen zur Verfügung stehen.

Wie in der Natur werden die Elefanten auf der neuen Anlage für ihr Futter arbeiten müssen: Sei es, dass sie grosse Äste mit viel Kraft zwischen Absperrpfosten hindurchzerren oder mit viel Rüsselspitzengefühl Grashalme durch feine Maschen ziehen. Seile, Poller, Bodensubstrat, eine Trainingswand und Tore testen die Elefanten jetzt schon auf der alten Anlage.

Elefanten bekommen Mitbewohner

Für das 28-Millionenprojekt sind bis jetzt 23,3 Millionen eingegangen. Für den restlichen Betrag werden noch Spender gesucht. Zoobesucherinnen und Zoobesucher können mit dem Besuch der Elefanten-Ausstellung an der Weltrekordpatenschaft für "Tembea" teilnehmen und mithelfen, die Anlage zu finanzieren. 4'300 Patenschaften sind schon abgeschlossen worden. Die Eröffnung ist in zwei Schritten geplant, im Frühling 2016 wird das Haus fertiggestellt, knapp ein Jahr danach die Gesamtanlage.

Neben Elefanten ist die Haltung unter anderem von Perlhühnern, Weissstörchen, Ernteameisen, Buntbarschen und Wanderratten geplant. Die alte Elefantenanlage stammt aus den 1950er-Jahren. Der Neubau ist nicht nur wegen des in die Jahre gekommenen Hauses notwendig. Die neue Haltung der Elefanten ohne direkten Kontakt mit dem Menschen benötigt eine komplett andere Infrastruktur.

Kategorien:

Tiere

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