Das letzte Saisonrennen auf europäischem Boden konnte das Sauber F1 Team mit einem positiven Resultat beenden. Beide Fahrer waren beim Grossen Preis von Italien im Stande, um Punkte zu kämpfen. Letztlich fuhren sie auf die Ränge 9 (Ericsson) und 13 (Nasr).
Der Sauber C34-Ferrari konnte in punkto Performance mit der direkten Konkurrenz mithalten. Marcus Ericsson zeigte eine starke Leistung und wurde Neunter - er punktete damit zum dritten Mal in Folge nach dem Grossen Preis von Ungarn und Belgien. Felipe Nasr und ein Konkurrent touchierten sich bereits in der ersten Runde, was zu einem Reifenschaden am rechten Hinterrad führte. Dieser Vorfall beeinträchtigte sein Rennen.
Marcus Ericsson: (Startnummer 9)
Gestartet auf weichen Reifen, nach 20 Runden auf Medium-Reifen gewechselt.
"Mit meinem Start und der ersten Runde war ich zufrieden. Danach kam es zum erwarteten Kampf gegen unsere direkte Konkurrenz. Dabei konnte ich das ganze Rennen über das Tempo mithalten und auf Nico (Hülkenberg) Druck ausüben. Sicherlich war das heute eines der stärksten Rennen in der bisherigen Saison. Natürlich war es frustrierend, in der letzten Runde in der letzten Kurve noch einen Platz einzubüssen. Ich habe meine Reifen im Kampf gegen Nico (Hülkenberg) sehr strapaziert und konnte letztlich den Angriff von Daniel (Ricciardo) nicht mehr abwehren. Ein bittersüsses Ende nach einem starken Rennen."
Felipe Nasr: (Startnummer 12)
Gestartet auf weichen Reifen, nach 1 und 24 Runden auf Medium-Reifen gewechselt.
"Dank eines sehr guten Starts konnte ich Plätze gutmachen und in die Top-Ten vorfahren. Doch gleich nach der ersten Schikane spürte ich einen Reifenschaden am rechten Hinterrad. Deshalb musste ich schon nach der ersten Runde wieder an die Box. Von dem Moment an war mein Rennen gelaufen. Das war sehr schade, denn das Auto war konkurrenzfähig genug, um in die Punkte fahren zu können. Ich habe jedenfalls alles versucht. Schön, dass das Team dank Marcus dennoch Punkte holen konnte. Nun freue ich mich auf das nächste Rennen in Singapur."
Monisha Kaltenborn, Teamchefin:
"Ein spannendes Rennen, in dem wir aus eigener Kraft um Punkte kämpfen konnten. Sehr schade war es für Felipe. Nach einem sehr guten Start wurde sein Rennen schon in der ersten Kurve durch eine Berührung mit einem anderen Fahrzeug zunichte gemacht. Marcus fuhr ein gutes Rennen. Leider hat es am Schluss nicht ganz gereicht, noch mehr Punkte zu holen. Dennoch stimmt dieses Resultat das gesamte Team für die nächsten Rennen zuversichtlich - auch wegen des Aerodynamik-Updates, das ab Singapur zum Einsatz kommen wird."
Monza: Ericsson punktet für Sauber
Wetter: sonnig und trocken, 22-24°C Luft, 38-40°C Asphalt.