Nach U-Bahn-Pöbelei: "Man sieht sich immer zweimal im Leben"

(Bildquelle: infoticker)

Es gibt viele Gründe, warum man andere Menschen nicht anpöbeln sollte. Doch dieser Grund dürfte den wenigsten bekannt sein.Der Berufspendler Matt Buckland fuhr wie jeden Morgen mit der U-Bahn zur Arbeit. Vor der nächsten Station wollte er aussteigen, ehe ein Mann hinter ihm begann zu drängeln....

Es gibt viele Gründe, warum man andere Menschen nicht anpöbeln sollte. Doch dieser Grund dürfte den wenigsten bekannt sein.

Der Berufspendler Matt Buckland fuhr wie jeden Morgen mit der U-Bahn zur Arbeit. Vor der nächsten Station wollte er aussteigen, ehe ein Mann hinter ihm begann zu drängeln. "Er dachte wohl, ich stehe ihm beim Ausstieg im Weg", sagte Buckland. Zwar teilte er ihm mit, dass er bei der nächsten Station aussteige, doch den gestressten Fahrgast brachte das allerdings nicht zur Ruhe.

Als die Türen öffneten, stürmte der Mann schliesslich an Buckland vorbei und rief diesem noch ein sehr unbritisches "F*** Yourself"  hinterher. Was jedoch keiner von beiden wissen konnte: Beide sollten sich wenige Stunden später wieder begegnen. Dieses Mal allerdings in einem Bewerbungsgespräch - und der Bewerber war der U-Bahn-Rüpel.

Doch dieser konnte sich an Buckland nicht erinnern. Nach einige Fragen dämmerte es ihm. "Ich fragte ihn, wie er zu unserem Gespräch kam, wie der Morgenverkehr war", sagt Buckland. "Wir hatten das Interview um 17.30 Uhr, der Vorfall ereignete sich jedoch schon in der Früh". Diese skurille Begegnung twitterte Buckland mit den Worten: "Karma - der Mann, der mich in der U-Bahn angerempelt hat und mir dann vorgeschlagen hat, mich selbst zu f*****, ist gerade zum Job-Interview gekommen...mit mir."

Den Job bekam er übrigens nicht, was allerdings nichts mit der Auseinandersetzung in der U-Bahn zu tun habe. "Es wäre einfach, das jemandem in einem Einstellungsgespräch vorzuwerfen", beteuert Buckland. "In einem Jobinterview möchte man es ja mit einem echten Menschen zu tun haben". Doch von Enttäuschung keine Spur. "Am Ende lachten wir beide und waren äusserst guter Dinge", meinte Buckland. Ein Happy End für beide.