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Randtief Elon - Stark bis stürmisch!

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Die bereits gestern angebahnte Westwindlage hat sich deutlich weiterentwickelt. Die Verlagerung des Randtief Elon über Dänemark weiter nach Osten sorgte unter anderem im nördlichen Nachbarsland für eine weitere Zuspitzung der Lage. Starke Windzunahme in allen Schichten Sowohl in der Höhe als auch...

Die bereits gestern angebahnte Westwindlage hat sich deutlich weiterentwickelt. Die Verlagerung des Randtief Elon über Dänemark weiter nach Osten sorgte unter anderem im nördlichen Nachbarsland für eine weitere Zuspitzung der Lage.

Starke Windzunahme in allen Schichten

Sowohl in der Höhe als auch in der Grundschicht nahmen die Südwest- bis Nordwestwinde weiter zu. Der Druckgradient zwischen Genfer- und Bodensee erreichte rund 8 Hektopascal. Ein solcher Wert kommt nicht häufig vor.

Lufttransport


Grundsätzlich werden die Luftmassen stets vom höheren zum tieferen Luftdruck transportiert, auf diese Weise werden Druckgefälle allmählich wieder abgebaut. Während in der Westschweiz im Bodenfeld um 1'035 hPa gemessen wird beträgt der Druck an der ca. 1'000 km entfernten Ostsee nur noch 995 hPa. Daraus ergeben sich auch in Bodennähe stürmische Südwestwinde. Natürlich gilt es viele andere Umstände zu berücksichtigen wie zum Beispiel die Corioliskraft und die Reibung durch natürliche Hindernisse.

Aktuell ist auch das Starkwindband auf etwa 9'000 Metern stark ausgeprägt. Dort herrschen zurzeit Maximalwinde von rund 250 Knoten aus nordwestlicher Richtung (ca. 450 km/h).

Spitze bei 150 km/h


Im Mittelland wurden bis nachmittags verbreitet 50 bis 80 km/h gemessen, wobei das Maximum erst abends erwartet wird. Ab 700 Meter wurden über 100 km/h registriert, auf dem 1'144 Meter hohen Hörnli gar 117 km/h. Auf dem Crap Masegn (2480m) rund 140 km/h und auf dem Säntis 150 km/h.

Milder Januartag

Mit der weiter zugeführten Warmluft und der guten Durchmischung stiegen die Temperaturen in den Voralpen auf 11 bis 13 Grad und blieben im Mittelland nur knapp im einstelligen Bereich. Der Rekordhalter auf der Nordseite hält bislang Giswil mit 14,6 Grad, im Tessin Cevio mit 16,6 Grad.

Kein bis wenig Niederschlag

Es gab im ganzen Land mehrheitlich nur Spuren von Niederschlägen. Häufig waren am Himmel Fallstreifen zu sehen, welche daraufhin verdunsteten. Eine kleine Ausnahme bildet die Region Jura / Seeland, wo in der ersten Tageshälfte immerhin 1 bis 3 Liter den Boden erreichten.

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