Der Schweizer Verkabelungsspezialist R&M hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem deutlichen Umsatzplus von 7,3 Prozent abgeschlossen. Das Familienunternehmen mit Sitz in Wetzikon erzielte ein Umsatzvolumen von 211,7 Mio. Schweizer Franken, die EBIT-Marge stieg von 2,5 Prozent auf 4,3 Prozent. "Die erfreulichen Umsatz- und Ertragssteigerungen bestätigen, dass wir operativ auf einem guten Weg sind. Die seit 2012 eingeleiteten Optimierungsmassnahmen entfalten ihre Wirkung", sagte CEO Michel Riva bei der Vorlage des Geschäftsberichts.
Die gezielten Investitionen in die internationalen Vertriebs-organisationen, optimierte Verkaufsprozesse sowie die Einführung wettbewerbsfähiger sowie innovativer Produkte mit hohem Kundennutzen führten im Berichtsjahr zu einem starken Wachstum. R&M wuchs in allen drei strategischen Marktsegmenten schneller als die Branche. Das stärkste Plus verzeichnete R&M auf dem stark wachsenden Rechenzentrums-Markt und im Bereich der öffentlichen Breitbandnetze. Insgesamt wuchs der Umsatz in Asien/Pazifik mit über 20 Prozent und in Europa mit knapp 10 Prozent am stärksten. Über 70 Prozent des Umsatzes und rund 90 Prozent des Wachstums erwirtschaftet R&M ausserhalb der Schweiz.
Die Stärkung der Produktionsstätten in Bulgarien, Polen, Dubai und Indien, die erfolgreiche Umsetzung verschiedener Effizienzsteigerungsmassnahmen sowie die konsequente Anwendung von Lean Management Prinzipien in allen Produktionsstandorten haben ebenfalls erheblich zur Verbesserung des operativen Ergebnisses beigetragen.
Die im März 2014 akquirierte Advanced Fiber Systems in Indien konnte in der Zwischenzeit erfolgreich integriert und weiter ausgebaut werden. R&M kann nun im stark wachsenden Telekommunikations-Markt in Indien partizipieren. Als Folge davon konnten bereits erste grössere Projekterfolge erzielt werden.
Massnahmen zur Kostenreduktion
Trotz den erreichten operativen Verbesserungen, sind die Aussichten für das Geschäftsjahr 2015 nach der massiven Aufwertung des Schweizer Frankens stark beeinträchtigt. Um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, lanciert R&M ein umfassendes Kostenreduktionsprogramm im Stammhaus in der Schweiz. Dies beinhaltet auch weitere Verlagerungen verschiedener Aktivitäten in die Standorte Bulgarien und Polen.
Als Folge dieser Massnahmen werden in den nächsten Monaten am Standort in Wetzikon rund 50 von 325 Stellen abgebaut. Die Mitarbeiter wurden über diesen Entscheid informiert. Zusammen mit der Arbeitnehmervertretung wurde ein Sozialplan erarbeitet, um die Folgen der Entlassung für die Betroffenen zu mildern.
Die Firma bedauert diesen Stellenabbau ausdrücklich, ist jedoch überzeugt, dass dieser Schritt notwendig ist, um die Marktposition von R&M nach der Schweizer Franken-Aufwertung wieder stärken und den eingeleiteten Wachstumskurs fortsetzen zu können.
R&M wächst in 2014 deutlich - Reaktion auf Frankenstärke nötig
Der Schweizer Verkabelungsspezialist R&M hat das Geschäftsjahr 2014 mit einem deutlichen Umsatzplus von 7,3 Prozent abgeschlossen. Das Familienunternehmen mit Sitz in Wetzikon erzielte ein Umsatzvolumen von 211,7 Mio. Schweizer Franken, die EBIT-Marge stieg von 2,5 Prozent auf 4,3 Prozent....