Sauber erfüllt Soll im Freitagstraining

(Bildquelle: infoticker)

Wetter: sonnig und trocken, 27-32°C Luft, 40-55°C Asphalt.

Sehr hohe Temperaturen am Freitag auf dem Hungaroring. Während den ersten beiden freien Trainings zum Grossen Preis von Ungarn in Budapest-Mogyorod, konnte das Sauber F1 Team das geplante Programm grösstenteils abarbeiten. Dabei wurden unterschiedliche Fahrzeugeinstellungen mit mehr und weniger Benzin an Bord an beiden Sauber C34-Ferrari getestet. Wegen der Hitze gibt es im Bereich des Reifen-Managements noch einiges zu tun.

Marcus Ericsson: (Startnummer 9)
1. Training: 16. / 1:27,732 min (23 Runden) / 2. Training: 16. 1:26,831 min (29 Runden)

"Asphalttemperaturen von etwa 50 Grad machten es schwierig, die Reifen im richtigen Temperaturfenster zu halten ohne sie zu überhitzen. Wir nutzten das Nachmittagstraining, um unterschiedliche Fahrwerkseinstellungen auszuprobieren, um so die Balance des Autos für das Rennen zu optimieren. Dies ist uns in einigen Punkten gelungen. Dennoch bin ich mit dem zweiten freien Training nicht ganz zufrieden, da ich auf den weichen Reifen keine optimale Runde fahren konnte. Alles in allem, war unsere Performance heute das, was wir erwartet hatten."

Felipe Nasr: (Startnummer 12)
1. Training: 15. / 1:27,409 min (24 Runden) / 2. Training: 14. / 1:26,379 min (36 Runden)

"Heute Morgen haben wir hauptsächlich verschiedene Fahrzeugabstimmungen getestet. Dabei hatten wir kleinere Schwierigkeiten die Medium-Reifen zum Arbeiten zu bringen. Für das zweite freie Training haben wir allerdings die richtigen Änderungen vorgenommen. Ich bin mit der Balance des Autos durchaus zufrieden und denke, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir müssen das Grip-Niveau im Auge behalten, da sich dieses von Tag zu Tag ändern kann. Aufgrund der sehr hohen Temperaturen ist das Reifen-Management auf dem Hungaroring meistens eine Herausforderung."

Dem ehemaligen Sauber-Piloten und jetzigen Force India-Fahrer Sergio Pérez erging es weniger gut. Er legte einen Horror-Überschlag hin (infoticker.ch berichtete).