Das Resultat des Qualifyings zum Grossen Preis von Belgien entspricht nicht den Erwartungen des Sauber F1 Teams. Marcus Ericsson schaffte den Sprung in Q2 und beendete das Qualifying auf der 13. Position, wohingegen Felipe Nasr 16. wurde.
Marcus Ericsson: (Startnummer 9)
Qualifikation: 13. in Q2 (1:49,586 min / weiche Reifen)
"Zuerst möchte ich mich beim Team dafür bedanken, dass sie mein Auto über Nacht wieder repariert haben. Das Ergebnis des Qualifyings ist etwas enttäuschend. Andererseits ist es positiv, dass wir einen Fortschritt im Vergleich zu den vorherigen Rennwochenenden erzielen konnten. An das gute Freitagtraining konnten wir heute Vormittag nicht anschliessen. Wir änderten daraufhin einige Fahrzeugeinstellungen, was zu Verbesserungen führte. Dennoch reichte dies nicht für die Platzierungen, die wir erwartet hatten. Von Startplatz 13 haben wir immer noch gute Chancen auf Punkte."
Felipe Nasr: (Startnummer 12)
Qualifikation: 16. in Q1 (1:49,952 min / weiche Reifen)
"Ein enttäuschendes Qualifying für mich. Dass ich nicht imstande war, in Q2 zu kommen, überraschte auch mich. Zumal das heute durchaus möglich gewesen wäre. Bei meinem ersten Versuch in Q1 hatte ich ein gutes Gefühl. Doch beim zweiten Anlauf konnten die Reifen nicht genügend Haftung aufbauen. Wir müssen nun analysieren und verstehen, was die Gründe dafür waren. Hier in Spa kann im Rennen vieles passieren, auch weil die Strecke gute Möglichkeiten zum Überholen bietet. Ich bin überzeugt, dass ich einige Plätze gutmachen kann."
Monisha Kaltenborn, Teamchefin:
"Wir haben viele Dinge am Auto ausprobiert und sehr wohl die richtige Richtung gefunden. Leider hat es für Felipe nicht ganz für Q2 gereicht. Marcus hat ein ordentliches Qualifying abgeliefert. Jetzt konzentrieren wir uns auf das Rennen, denn die Chancen in die Punkte zu fahren sind da."
Sauber im Belgien-Quali unter den Erwartungen
Wetter: sonnig und trocken, 21-24°C Luft, 28-41°C Asphalt.