Sauber-Piloten brillieren in Australien

(Bildquelle: infoticker)

Wetter: sonnig und trocken, 17-19°C Luft, 29-38°C Asphalt. Fantastischer Start des Sauber F1 Teams in die neue Saison: Beim Grossen Preis von Australien in Melbourne erreichte Felipe Nasr Rang fünf, sein Teamkollege Marcus Ericsson erkämpfte sich Rang acht, was dem Team insgesamt 14 WM-Punkte...

Wetter: sonnig und trocken, 17-19°C Luft, 29-38°C Asphalt.
Fantastischer Start des Sauber F1 Teams in die neue Saison: Beim Grossen Preis von Australien in Melbourne erreichte Felipe Nasr Rang fünf, sein Teamkollege Marcus Ericsson erkämpfte sich Rang acht, was dem Team insgesamt 14 WM-Punkte einbrachte.

Marcus Ericsson: (Startnummer 9)
Gestartet auf Medium-Reifen, nach 1, 26 und 43 Runden auf weiche Reifen gewechselt.

"Zuerst möchte ich mich beim Team bedanken. Jeder hat während der Winterpause grossartige Arbeit geleistet. Für alle Teammitglieder hier an der Strecke in Melbourne sowie in Hinwil ist das ein sehr schönes Ergebnis, zumal wir dieses Resultat schon beim ersten Rennwochenende der neuen Saison einfahren konnten. Wir haben uns schon bei den Testfahrten kontinuierlich gesteigert, und konnten diese Performance hier in Melbourne bestätigen. Ich freue über die heutige Vorstellung insbesondere für das Team. Auch für mich als Fahrer ist es ein wichtiger Schritt, die ersten Formel-1-Punkte zu erzielen. Für die kommenden Rennen werden wir versuchen, an diese Leistung anknüpfen."

Felipe Nasr: (Startnummer 12)
Gestartet auf weichen Reifen, nach 25 Runden auf Medium-Reifen gewechselt.

"Ich bin sehr glücklich über den fünften Platz, und das in meinem ersten Formel-1-Rennen. Es ist eine grosse Erleichterung zu wissen, dass wir aus eigener Kraft in die Punkte fahren können. Es war kein einfaches Rennen, zumal mir direkt nach dem Start ein anderer Pilot ans Rad gefahren ist. Anfangs dachte ich, das Auto sei beschädigt, doch nach ein paar Runden fühlte sich alles normal an. Nach diesem Zwischenfall verlief das Rennen nach Plan. Meine Verfolger haben mich während des Rennens stark unter Druck gesetzt, was nicht immer einfach war. Es war ein sehr emotionales Rennen, sowohl für mich als auch für das gesamte Team."

Monisha Kaltenborn, Teamchefin:
"Das war eine grossartige Leistung des gesamten Teams. Wir haben bereits im Qualifying gesehen, dass wir konkurrenzfähig sind, aber dass wir aus eigener Kraft solche Positionen herausfahren konnten, kam dann doch etwas überraschend. Es ist eine Bestätigung und der Lohn für die harte Arbeit, die die Mannschaft unter teilweise doch recht widrigen Umständen geleistet hat. Das gilt für die Crew in Hinwil als auch jene an der Strecke. Es war eine herausragende Leistung. Darauf dürfen wir alle stolz sein. Und natürlich bin ich sehr glücklich über die Vorstellung unserer Piloten, die beide sehr stark gefahren sind und letztlich dieses herausragende Resultat möglich machten."

Giampaolo Dall'Ara, Leitender Ingenieur an der Rennstrecke:
"Das war in der Tat ein herausragender Sonntag mit einem ebensolchen Resultat. Unser Rennen lief ohne nennenswerte Probleme ab. Bei Felipe hielten wir uns an die ursprünglich festgelegte Strategie, und ich darf festhalten, dass er einen exzellenten Job gemacht hat, und zwar beim Überholen von Konkurrenten sowie bei der Verteidigung seiner Position gegen Daniel Ricciardo. Er fuhr vom Start bis ins Ziel ein grossartiges Rennen. In seinem ersten Formel-1-Grand-Prix überhaupt Rang fünf zu erreichen ist aussergewöhnlich. Marcus startete von etwas weiter hinten auf den Medium-Reifen, doch gelang es ihm, gleich in der ersten Runde Positionen gutzumachen. Dann entschieden wir, ihn während der Safety-Car-Phase an die Boxen zu holen und die weichen Reifen aufzuziehen. Das kostete ihn zwar einige Plätze, die er aber bald wieder gewinnen konnte. Dann mussten wir entscheiden, ob er auf diesem Reifensatz bis ins Ziel fahren sollte, oder ob er nochmals frische Reifen erhalten sollte. Wir entschieden uns für die zweite Option und forderten ihn auf, absolut am Limit zu fahren. Er machte einen ausgezeichneten Job und konnte noch Carlos Sainz Jr. überholen. Jeder im Team hat heute fantastische Arbeit abgeliefert, und ich bin wirklich glücklich über die Leistung, die wir gezeigt haben."